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Markkleeberg Gaschwitz wählt am Sonntag
Region Markkleeberg Gaschwitz wählt am Sonntag
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09:15 03.06.2010
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. Frei sind indes vier von zehn Plätzen für die sich insgesamt sieben Kandidaten bewerben: Drei Vorschläge hat die SPD eingebracht, je zwei die CDU und die Linken.

Ende Januar sorgte das Thema Ergänzungswahl im Markkleeberger Stadtrat für eine heftige Diskussion. Insbesondere Gerhard Pötzsch (CDU) forderte damals die Reduzierung der aus seiner Sicht „aufgeblähten Ortschaftsräte in Gaschwitz und Wachau". Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass im Sommer 2009 mit sieben gewählten Ortschaftsräten bei acht Kandidaten lediglich die Minimalbesetzung gesichert werden konnte. Es fehlten schlichtweg Interessierte, besonders bei der SPD. Denn die hätte im Januar laut Wahlergebnis und Hauptsatzung einen Nachrücker für den verstorbenen Gerhard Henning stellen können. Konnte sie aber nicht. Einzig Ulrike Mechsner von den Linken stand zur Verfügung, durfte aber wiederum nicht, weil dies nicht dem Wählerwillen entsprochen hätte.

Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) war es, der sich vehement für den Erhalt der Ortschaftsräte in ihrer vorgesehenen Größe von maximal zehn Mitgliedern aussprach. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag als Interessenvertreter und sollen das auch weiter tun", meinte der Rathauschef. Und drängte auf einen baldigen Wahltermin. Die Abgeordneten einigten sich schließlich auf den 6. Juni und hofften gemeinsam auf engagierte Gaschwitzer. Und sie wurden nicht enttäuscht. Mit dem 47-jährigen Elektriker Helmut Ploß, dem 53-jährigen Selbstständigen Peter Heßler und dem 48-jährigen Bürokaufmann Norbert Junick treten für die Sozialdemokraten gleich drei parteilose Gaschwitzer an. Noch vor der SPD präsentierte Ende März die CDU ihre beiden Kandidaten: den 1970 geborenen selbstständigen Zimmermeister Henri Mai und den Wirtschaftskaufmann Andreas Badstübner, Jahrgang 1964. Komplettiert wird das Bewerberfeld durch Ulrike Mechsner, Jahrgang 1962, und Bettina Pagenhardt-Frey, Jahrgang 1959, beide stehen auf der Wahlliste für die Linken.

Die sechs Sitze, die durch die Kommunalwahl im vergangenen Jahr besetzt wurden, bleiben von der Ergänzungswahl übrigens unberührt. Unter Leitung von Ortsvorsteher Günter Schwarze (SPD) arbeiten Ursula Hölling als stellvertretende Vorsitzende sowie Jürgen Döring, Herbert Reuter, Matthias Taubenheim (alle parteilos) und Manfred Reuter (Die Linke) schon seit Januar unverdrossen weiter.

Ihre Stimme abgeben können die Wahlberechtigten am Sonntag zwischen 8 und 18Uhr im Gemeindeamt in der Hauptstraße 308. Zudem besteht im Vorfeld die Möglichkeit der Briefwahl. Wie Rathaussprecher Daniel Kreusch gestern informierte, haben diese bislang 15 Wahlberechtigte genutzt. Wer diese Variante ebenfalls in Betracht zieht, kann noch bis morgen 16 Uhr im Markkleeberger Rathaus die Briefwahlunterlagen beantragen. „Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis Sonntag 18Uhr beim Wahlamt eingehen. Dies ist beim Bürgerservice im Rathaus oder im Gaschwitzer Gemeindeamt möglich", erläutert Kreusch.

Wie das amtliche Endergebnis aussieht, steht am Montag um 9.30 Uhr fest. Dann tritt der Wahlvorstand im Technischen Rathaus in der Raschwitzer Straße zusammen. Mit dem vorläufigen Ergebnis wird dagegen schon am Wahlabend gegen 19 Uhr gerechnet.

Für den Ortschaftsratsvorsitzenden Schwarze steht indes schon jetzt fest: „Wir werden auch in Zukunft Sach- und keine Parteipolitik betreiben."

 

Ulrike Witt

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