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Markkleeberg Geburtstag weckt alte und neue Visionen
Region Markkleeberg Geburtstag weckt alte und neue Visionen
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16:54 01.09.2011
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Markkleeberg

Am Mittwochabend war es wieder so weit: Zum vierten Mal empfing der Markkleeberger Oberbürgermeister Bernd Klose (SPD) rund 100 Gäste zum lockeren Stelldichein. Darunter Belantis-Chef Nikolaus Job, Kreis-Entwicklerin Gesine Sommer, die Geschäftsführerin der Agra-Veranstaltungs-GmbH Brigitte Wiebelitz, der Zwenkauer Bürgermeister Holger Schulz (CDU), der Vorstandssprecher der Volksbank Leipzig Christoph Kothe, Pier 1-Geschäftsführer Christian Conrad sowie CDU-Landtagsabgeordneter Oliver Fritzsche. Und es wurde spät. Schließlich galt es fünf Jahre Markkleeberger See und fünf Jahre Kanupark gebührend zu feiern.

„Eigentlich sind unsere Wünsche weitgehend in Erfüllung gegangen“, erklärte Klose im Rückblick auf die Zeit, als der Kanupark noch als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012 geplant war. Die Besucherzahlen seien Beleg dafür: So war seit der Erstbefahrung der Wildwasserstrecke am 7. September 2006 die komplette Weltelite des Kanu-Slalom-Sports in Auenhain zu Gast. Zudem konnten seit der offiziellen Eröffnung im April 2007 weit mehr als eine Million Menschen, davon über 80  000 Freizeitsportler, im Kanupark begrüßt werden. „Und die Tendenz ist steigend“, so Klose, „wir gehen davon aus, dass wir die fünfte Saison im Oktober mit deutlich über 20 000 aktiven Freizeitsportlern abschließen werden.“

Veranstaltungen wie der Kanu-Slalom-Weltcup, das MDR-Rafting und das Mitgas-Schülerrafting, das Pappbootrennen, aber auch das Mittsommernachtskonzert stünden längst für die Anziehungskraft der Wildwasseranlage am Markkleeberger See.

Auf die Frage von Moderator René Kindermann, was er sich für die nächsten fünf Jahre wünsche, antwortete Klose: „Dass es sportlich weiter vorangeht und wir eine Europameisterschaft austragen können. Davon würde der Kanupark und das ganze Neuseenland profitieren.“

Als Seebetreiber betonte der Geschäftsführer der EGW-Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen Wachau Claus Mann, dass der Markkleeberger See heute das Tor zum Südraum ist. „Ohne das Engagement, den Mut und das Vertrauen aller Beteiligten wäre dieser Erfolg gar nicht möglich gewesen. Aber Vertrauen muss immer wieder gestärkt werden und dazu bedarf es solcher Gespräche, wie wir sie heute Abend hier führen“, so Mann.

Inzwischen kommen jährlich rund 300 000 Besucher an den Markkleeberger See: zum Spazieren, Radfahren, Inlineskaten und Segeln, zu Veranstaltungen wie dem Neuseenland Ballontreffen, den Neuseenclassics, dem Südraum-Marathon und dem Fischerfest. „Und noch immer haben wir Visionen“, sagte Mann. Eine sei die gemeinsame Personenschifffahrt auf dem Markkleeberger und Störmthaler See. „Deshalb freuen wir uns, dass der Bau der Kanupark-Schleuse so zügig voranschreitet.“

Einer der die Wildwasseranlage wie kein Zweiter kennt, ist Kanute Jan Benzien. „Schade, dass wir im Kanupark für Olympia 2012 trainieren, die Spiele aber nicht hier stattfindet“, sagte der 29-Jährige. Der Europa- und Weltmeister durfte dank Schwimm-Doppel-Olympiasiegerin Silke Hörner-Morgenstern schon mal an Gold schnuppern. Und Kindermann setzte noch eins drauf: Er zeigte Benzien, wie die olympischen Medaillen in Londen aussehen werden. Für Benzien weit mehr als eine Vision.

Ulrike Witt

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