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Genehmigung für Amphibienfahrzeug steht weiter aus

Genehmigung für Amphibienfahrzeug steht weiter aus

Großpösna. Noch immer liegt das Amphibienfahrzeug auf dem Trockenen. Dabei hatte der Leipziger Krystallpalast als Eigentümer große Hoffnung, in den kommenden Monaten noch Fahrten auf und um den Störmthaler See anbieten zu können.

Doch weil die technische Genehmigung fehlt, ist der Oldtimer derzeit nur an Land unterwegs. Doch es tut sich was in Sachen Genehmigung von Seiten der Schifffahrtsbehörde in der Landesdirektion Dresden.

Ein Gutachter prüft zurzeit für die Landesdirektion, ob Umbauten an dem alten Militärfahrzeug vorgenommen werden müssen, damit es als Fahrgastschiff eingestuft werden kann. „Wir stehen in engem Kontakt zu dem Gutachter“, sagt Mandy Horn, Projektleiterin beim Krystallpalast. Obwohl das Ergebnis des Gutachters, ein Mitarbeiter der Schiffs- und Jachtwerft Laubegast, in Dresden noch nicht vorläge, stünde bereits fest, dass Umbauten notwendig sind. „Wahrscheinlich muss der Motor von Benzin- auf Dieselbetrieb umgestellt werden“, sagt Horn, da Fahrgastschiffe mit Diesel fahren müssen. Möglich ist auch, dass die Beleuchtung überarbeitet werden muss, um die Genehmigung für den Betrieb auf dem Wasser zu bekommen.

Doch das Gutachten zieht sich ein wenig in die Länge. „Es war gar nicht so einfach, einen Fachmann für solch ein Amphibienfahrzeug zu finden, der das beurteilen kann“, begründet Holm Felber, Pressesprecher der Landesdirektion. Immerhin sei das Gefährt in Deutschland – und das damit verbundene Anliegen – einzigartig. Doch Felber ist zuversichtlich, dass das Gutachten in den kommenden Wochen vorliegt. Der Krystallpalast hofft daher, dass noch in diesem Jahr Wasserfahrten möglich sind, spätestens aber 2011, wenn auch der Betrieb auf der Vineta beginnt, deren Betreiber er ebenfalls ist. „Wenn wir erst einmal die Genehmigung als Fahrgastschiff haben, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten“, macht Horn deutlich. Eine Überlegung sei, noch mehr Fahrten als bisher geplant anzubieten, oder das Gefährt zusätzlich auf anderen Seen fahren zu lassen. „Fahrgastschiffe haben nun einmal andere Anforderungen, und denen müssen wir uns stellen.“

Julia Tonne

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