Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Gesundheitszentrum wird noch vor der Fertigstellung erweitert
Region Markkleeberg Gesundheitszentrum wird noch vor der Fertigstellung erweitert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:00 02.02.2018
Aus einem hässlichem Entlein wird ein Schmuckstück: So soll der Erweiterungsbau für das Gesundheitszentrum Zwenkau mitten im Ort künftig aussehen. Quelle: Steinbruch Immobilien
Anzeige
Zwenkau

Das Gesundheitszentrum Zwenkau (GZZ) an der Ecke Leipziger- und Bahnhofstraße bekommt noch vor seiner Fertigstellung ein Gebäude dazu. Der Sitz der ehemaligen VEB Funkmechanik wird noch in diesem Jahr aufwendig saniert.

Im Dezember 2016 wurde der erste Spatenstich ausgeführt, im Oktober 2017 feierte das GZZ groß Richtfest. Die Baulücke ist verschwunden, das Sechs-Millionen-Objekt fügt sich architektonisch ins Stadtbild ein. Die Handwerker arbeiten mit Hochdruck am Innenausbau. Auf 2500 vermietete Quadratmeter ziehen bald drei Allgemeinmediziner, ein Augenarzt, eine Gemeinschafts-Zahnarztpraxis, Physiotherapie und Sanitätshaus sowie die Laurentius-Apotheke.

Frank Schmidt vor dem Anbau für das Gesundheitszentrum Zwenkau Quelle: Kempner

Lediglich zwei Gewerbeflächen von 123 und 152 Quadratmetern sind noch zu haben. Der ambulante Pflegedienst von Heike Oehlert ist mit einer Tagespflege und 25 Einheiten mit ein oder zwei Räumen des betreuten Wohnens vertreten.

Die Nachfrage nach altersgerechtem und barrierefrei ausgestattetem Wohnraum boome, so Projektmanager Frank Schmidt. Umso mehr freue er sich, einen weiteren Bauabschnitt ankündigen zu können. „Wir hatten schon immer vor, das benachbarte Areal mit einem Zweigeschosser darauf zu erwerben. Das ist uns jetzt gelungen“, schildert er die Bemühungen. Sobald die Baugenehmigung auf dem Tisch liege, vermutlich im Mai, gehe es los. Die Nachbarn hätten bereits ihre Zustimmung erteilt.

Schmidt sowie Bauherr und Investor Dirk Bolmerg wollen das renovierungsbedürftige Gebäude harmonisch ins Ensemble des GZZ einfügen. Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern sollen 400 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. „Die Bausubstanz ist sehr gut, das Haus bleibt stehen und wird dem Bedarf entsprechend umgebaut“, erklärt Schmidt. Rund 700 000 Euro koste das Unterfangen.

Es entstehen weitere zehn Plätze für die Tagespflege sowie Büroräume für den Pflegedienst von Heike Oehlert. Außerdem zieht eine logopädische Praxis ein. Drei Einheiten für betreutes Wohnen sind ebenfalls geplant.

„Das GZZ ist eine riesengroße Bereicherung für die Innenstadt. Schön, dass der Erneuerungsprozess jetzt gemäßigt ansetzt und das wenig ansehnliche Gebäude in neuem Glanz erstrahlt“, würdigt Bürgermeister Holger Schulz (CDU) die Entwicklung.

Auch optisch verwandelt sich das noch unansehnliche Gebäude in eine stimmige Ergänzung des Hauptgebäudes. Mit dem werde es fußläufig durch einen idyllischen Laubengang verbunden, erläutert Projektmanager Schmidt. Der mit rund 130 Quadratmetern großzügig angelegte Gemeinschaftsraum solle den künftigen Bewohnern freie Ausblicke geben.

Von Gislinde Redepenning

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die turnusmäßige Sitzung des Zwenkauer Stadtrats am 18. Januar wurde wegen des Orkans Friederike abgesagt. Bei weitem nicht so stürmisch verlief der Nachholtermin am Dienstag, obwohl die neue Abwassersatzung als auch das künftige Wohngebiet Harthweide im Vorfeld für hohe Wogen gesorgt hatten.

01.02.2018

Nur das Wetter muss noch mitspielen: Am „Mount Cröbern“ sind in diesem Winter erstmals Rodeln und Skifahren möglich. Außerhalb der Betriebszeiten der Deponie gibt es an Schneewochenenden Abfahrten von bis zu 135 Meter Länge.

31.01.2018

Mit Bravi und anhaltendem Trampelapplaus bedankte sich das Publikum für das dritte Anrechtskonzert des Leipziger Symphonieorchesters im Markkleeberger Lindensaal. Ein schlagender Beweis, dass die Zuhörer musikalische Qualität zu schätzen wissen, auch wenn auf dem Programm kein wirklicher „Reißer“ stand, dafür hohe Klangkultur.

31.01.2018
Anzeige