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Markkleeberg Gewerbegebiet wird zur Sportarena
Region Markkleeberg Gewerbegebiet wird zur Sportarena
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05:00 02.08.2010
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Zwenkau

Der Veranstaltungsort hat sich bewährt, betonte Henry Scheffler, Chef des federführenden Radsportvereins Zwenkau 1890. Bereits zum dritten Mal nutzt man die jetzige Strecke. „Die Absperrungen mitten in der Stadt wären viel schwieriger gewesen, und hier draußen stört unsere Veranstaltung kaum jemanden", so Scheffler. Sein Verein nutzt das Rennen auch für die Ankurbelung der Nachwuchsarbeit.

Denn ins Rennen können nicht nur Akteure auf schnittigen Rennrädern gehen, sondern alle Zweiradpiloten: Beim so genannten „Fette Reifen Rennen" sind auch Zweiräder erlaubt, die im Alltag brav ihren Dienst tun und mit Sport eher weniger zu tun haben. Solche Jugendangebote könne nicht jeder Verein vorweisen, betont Harald Redepenning, Vereinsmitglied und Präsident des Sächsischen Radfahrer-Bundes. „Schließlich haben wir bei uns drei aktive Trainer."

Zwenkau. Voller Erfolg für die 24. Auflage: Der Große Preis der Stadt Zwenkau zog gestern zahlreiche Radsportbegeisterte in seinen Bann. Auf einem eigens abgesperrten Kurs durchs örtliche Gewerbegebiet kämpften Aktive aus mehreren Bundesländern um Meter und Sekunden.

Und die kümmern sich dann auch um Talente wie Hans Heidenheim. Der neunjährige Zwenkauer sicherte sich gestern ins seiner Altersgruppe den zweiten Platz. „Das war sehr schwer, die anderen Fahrer waren ganz schön stark." Seit zwei Jahren tritt er aktiv in die Rennrad-Pedale. „Eine andere Sportart wäre nichts für mich", betont er. Mittlerweile kann Hans schon einige Erfolge verbuchen. Sein großes Ziel behält er stets im Blick: „Einmal bei der Tour de France mitmachen, das wäre toll."

Aufs Siegertreppchen stieg dagegen der ebenfalls neunjährige Franz Groß. Der Leipziger trainiert beim SC DHfK. Ich habe schon einige Rennen gewonnen", verrät er. Zum Radsport bracht ihn seine Neugier: Denn in der elterlichen Garage stand Vaters altes Rennrad. „Papa, damit möchte ich auch mal fahren", sagte er. „Da konnten wir natürlich nicht nein sagen", erzählt seine Mutter Kathleen Groß. Jedes Wochenende ist die Familie in Sachen Radsport unterwegs. „Das Familienleben ordnet sich dem voll unter." Schließlich sitzt auch der große Sohn auf dem Rennrad. Und da kommen für die ganze Familie Tausende Kilometer zusammen. „Die Wettkämpfe finden ja überall in Deutschland statt", so Kathleen Groß.

Der Zwickauer Dominic Riedel nimmt Jahr für Jahr um die 5000 Kilometer unter die Pedale. Seine sportlichen Erfolge will der Zwölfjährige künftig noch steigern. „Ab nächste Woche gehe ich auf die Chemnitzer Sportschule. Das ist die Eliteschule des Sports", freut er sich.

Bert Endruszeit

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