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Markkleeberg Großer Andrang beim Flohmarkt bei Brot & Kees
Region Markkleeberg Großer Andrang beim Flohmarkt bei Brot & Kees
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08:00 12.02.2018
Großer Andrang herrschte auf dem Flohmarkt des Kinderhospizes Bärenherz in Markkleeberg. Quelle: André Kempner
Markkleeberg

Schön ist der Winter im Kees’schen Park auch ohne Schnee, dachten sich am Sonnabend etliche Spaziergänger. Umso größer wurde die Freude, als ihr kleiner Ausflug einem Einsatz für den guten Zweck diente: Der Förderverein Kinderhospiz Bärenherz veranstaltetet seinen schon traditionell gewordenen Trödelmarkt.

Diesmal allerdings ein paar Meter vom Bärenherz-Haupthaus entfernt, das ja aktuell baulich erweitert wird. Also wartete auf dem Platz bei Brot & Kees ein Outdoor-Markt auf die Besucher. Wurden die einen erst beim Spazieren auf die zehn hübschen Stände aufmerksam, kamen andere ganz gezielt.

„Wir haben in der Zeitung gelesen, dass der Erlös der Spenden der Kinderhospizarbeit zugute kommt“, erzählen Ramona und Stefanie Wilk. Marleen (9) habe die Idee von Oma & Mama sofort begeistert. „Mir gefallen die Playmobil-Spiele“, schwärmt die Dölzigerin. Interesse fand aber auch das viele andere Spielzeug. Darüber hinaus wurde in Büchern geblättert, Selbstgemachtes bewundert, wechselten Kleidungsstücke die Besitzer. Viele der Sachen waren neu und unbenutzt.

„Wir freuen uns, dass der Trödelmarkt wieder so gut angenommen wird“, sagte Ulrike Herkner. „Das eingenommene Geld wird in unseren alltäglichen Betrieb fließen“, kündigte die Geschäftsführerin an. „Denn die Bärenherz-Angebote werden ja nur anteilig von den Kassen bezahlt; für die gute Hälfte muss der Förderverein selbst aufkommen. Außerdem können wir für die Erweiterungsarbeiten jeden Euro gut gebrauchen: nicht alles kann über die Hilfsorganisation ,Ein Herz für Kinder’ finanziert werden. Aber vor allem möchten wir mit dem traditionellen Trödelmarkt über den Tag der Kinderhospizarbeit informieren“, so die Bärenherz-Chefin.

Bundesweit weise er am 10. Februar auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien hin. Ulrike Herkner: „Ziel des Gedenkens ist es, auf die Inhalte der Kinderhospizarbeit und ihre Angebote aufmerksam zu machen, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen, ideelle und finanzielle Unterstützer zu finden und das Thema ’Sterben und Tod von Kindern’ zu enttabuisieren.“

Von Ingrid Hildebrandt

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