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Markkleeberg Großpösna froh über Sophia, Philine und Klara
Region Markkleeberg Großpösna froh über Sophia, Philine und Klara
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14:14 19.05.2015
Dreifaches Glück: Mandy Schubert mit Philine, Karsten Schubert mit Sophia und Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (r.) - mit Klara beim Hausbesuch in Störmthal. Quelle: André Kempner

Die Gemeinde unterstützt die Familie wie ab jetzt alle Mehrlingsgeburten ab Drillingen mit bis zu 2000 Euro.

Allerdings können sich die stolzen Eltern Karsten und Mandy Schubert (beide 33) aus Störmthal vor Windeln aktuell kaum retten. Anne Cherki hatte als Beauftragte der Gemeinde für die vielköpfige junge Familie Windeln besorgt. Und die Freunde und Verwandten - am Wochenende war "Pullerparty" zur Ankunft der Drei - hätten auch welche geschenkt, sagen die Eltern mit einem Augenzwinkern.

Allerdings sei der Verbrauch auch enorm, gestehen sie. Die Menge sei so groß, dass sie ihre bisherige Mülltonne gleich gegen eine größere eintauschen mussten. Auch bei den Kosten dafür helfe Großpösna, sagte Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos). Die Gemeinde könne ja schlecht erst die Windeln besorgen und dann bei der Abfuhr kneifen.

Lantzsch besuchte gestern mit "Projektbetreuerin" Anne Cherki von der Verwaltung die nunmehr fünfköpfige Familie in Störmthal. "Sie haben schon gewusst, warum Sie so groß gebaut haben", schmunzelte sie gleich am Eingang des großzügigen Bungalows der Hausherrin zu. Nein, meinte diese später, gestand sogar ein, angesichts der Nachricht des Arztes über die Drillinge Tränen vergossen zu haben. "Aber nur ganz kurz", sagte sie.

Längst ist der Schock dem Alltag gewichen. Alle drei, in der 30. Woche viel zu früh zur Welt gekommen, seien in der Uniklinik erstmal aufgepäppelt worden, erklärte Vater Karsten Schubert dankbar. Alle seien gesund und munter, freute er sich. Im Schubertschen Haus ist derweil alles etwas größer: Der Kinderwagen ist ein spezieller Dreisitzer, der Lauf- und Liegestall ist geradezu riesig, genauso wie die Freude des jungen Paares, dass alles so gut geklappt hat. "Und ich bin stolz auf den Gemeinderat, dass alle sofort mitgemacht haben bei der Unterstützung", sagte Lantzsch. Riesig ist indes auch der Milchpulververbrauch der neuen Weltbürger. Im Markt dürfe er immer nur drei Tüten auf einmal kaufen, ärgerte sich der Vater über die Mengenbeschränkung. Cherni von der Gemeinde versprach, dabei zu helfen.

Auch das nächste Eckdatum der Drillinge steht. "Wir haben schon Bescheid von der Gemeinde über den Krippenplatz ab März 2016 bekommen", freute sich Karsten Schubert. Von Lantzsch und Cherni erhielten die Drei zusätzlich süße Feuerwehr-Strampler. Denn beide Elternteile sind bei den Brandschützern aktiv - die vielleicht in ein paar Jahren neue Jugendwehr-Mitglieder erhält.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2015
Jörg ter Vehn

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