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Markkleeberg Großpösna verabschiedet Etat
Region Markkleeberg Großpösna verabschiedet Etat
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14:08 19.05.2015

Das Papier sieht in seiner Endfassung ordentliche Erträge in Höhe von 7,5 Millionen Euro vor, dem ordentliche Aufwendungen in Höhe von 7,7 Millionen Euro entgegenstehen. Nach Berücksichtigung der außerordentlichen Erträge und Aufwendungen bleibt ein Gesamtminus von 131000 Euro. Bei der ersten Lesung des Etats hatte das Minus noch bei knapp 400000 Euro gelegen.

Wichtiger Einnahmeposten sind nach wie vor die Gewerbesteuern. Sie lagen im Vorjahr bei rund 1,9 Millionen Euro, sind für das laufende Jahre konservativ mit 1,8 Millionen Euro geringfügig niedriger angenommen.

Noch größer wird in diesem Jahr aber voraussichtlich der Anteil an der Einkommenssteuer sein, der in Großpösna verbleibt. Waren dies im Vorjahr noch 1,7 Millionen Euro, so rechnet die Gemeinde 2015 mit 1,9 Millionen Euro. Bis 2018 sollen die Einnahmen daraus sogar auf voraussichtlich 2,2 Millionen Euro ansteigen.

Schlüsselzuweisungen aus Dresden wie die meisten anderen Kommunen Sachsens erhält Großpösna wegen seiner vergleichsweise hohen selbst generierten Einnahmen nicht.

Größter Ausgabeposten sind neben der Kreisumlage in Höhe von 1,4 Millionen Euro, die Großpösna dem Landratsamt für die Erledigung seiner Aufgaben beisteuert, die Personalaufwendungen in Höhe von 1,47 Millionen Euro und Abschreibungen (1,46 Millionen Euro), die seit jüngstem auf alle Investitionen fällig werden.

Im Finanzhaushalt erwirtschaftet die Kommune rund 159000 Euro Zahlungsmittel. Nach Kredittilgung und den Investitionen entsteht jedoch ein Zahlungsmittelbedarf von 506000 Euro, den die Gemeinde aus ihrer Rücklage entnehmen will. Die schmilzt damit weiter ab, wird Ende des Jahres voraussichtlich noch 1,5 Millionen Euro betragen. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt dank der Kredittilgung jedoch ebenso und wird Ende des Jahres bei 514 Euro liegen.

Neu aufgenommen in die Finanzplanung hat die Gemeinde neben Unterhaltungsmaßnahmen an der Vineta und dem Abriss der Scheune in der Schulstraße von Güldengossa vor allem die Kosten für den Bebauungsplan Ortsmitte Störmthal. Wie berichtet, soll dabei das Areal hinter dem Schloss städtebaulich geordnet werden, auch neue Wohnhäuser und ein Feriendorf sind geplant (die LVZ berichtete). Die Gemeinde ist an Planung und Erschließung prozentual beteiligt, muss in diesem Jahr rund 21000 Euro Planungsgelder zahlen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.01.2015
Jörg ter Vehn

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