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Markkleeberg Großpösna will trotz steigender Aufwendungen weiter investieren
Region Markkleeberg Großpösna will trotz steigender Aufwendungen weiter investieren
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00:18 04.02.2016
In das Bürger- und Vereinshaus, hier bei einem Tanzfest, will Großpösna in den nächsten Jahren in Dach, Fenster und Aufzug investieren. Quelle: LVZ
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Grosspösna

Die Kosten der Kinderbetreuung steigen Jahr für Jahr, trotzdem will die Gemeinde Großpösna in den nächsten Jahren noch investieren, zum Beispiel in Grundstücke für den Sozialen Wohnungsbau. Möglich macht dies die günstige Umlage der Einkommensteuer - also die gute Bevölkerungsentwicklung.

Wie Kämmerin Rita Ackermann jüngst den Gemeinderäten beim Einbringen des Haushaltsentwurfs für 2016 erläuterte, werde sich der Anteil an der Einkommensteuer von 2010 bis 2019 auf dann rund 2,4 Millionen Euro verdoppelt haben. Bei den Gewerbesteuern rechnet sie hingegen mit Einnahmen von bis dahin rund zwei Millionen Euro - wie etwa in 2014. Die Grundsteuern lägen seit Jahren stabil bei rund 700 000 Euro. Insgesamt sei die Finanzlage der Kommune so, dass Großpösna wahrscheinlich 2017 wieder „Reichensteuer“ zahlen müsse, also in die Finanzumlage des Landes einzahle, statt etwas daraus zu erhalten, wie fast alle umliegenden Gemeinden.

Insgesamt rechnet Ackermann in diesem Jahr mit Erträgen in Höhe von gut acht Millionen Euro. Denen stünden Aufwendungen in Höhe von 8,4 Millionen Euro gegenüber, trug sie vor. Die Erträge seien gegenüber 2014 um knapp 500 000 Euro gestiegen, die Aufwendungen jedoch um 664 000 Euro. Nur die Abschreibungen davon betrügen 317 000 Euro, um 167 000 Euro gestiegen seien aber auch die Kita-Zuschüsse, die inzwischen bei 1,7 Millionen Euro liegen - 600 000 Euro mehr als noch im Jahr 2011. Das Land habe im selben Zeitraum nur 200 000 Euro mehr dazugetan.

Trotzdem soll weiter investiert werden. So stehen nach der Planung in diesem Jahr 2017 und 2018 jeweils rund 180 000 Euro Baukosten für Dach, Fenster und einen Aufzug im Bürger- und Vereinshaus an. Für 300 000 Euro wolle sie gerne im nächsten Jahr Grundstücke für den Sozialen Wohnungsbau erwerben, so Ackermann. Der Bauhof erhalte wie im Vorjahr beschlossen den Multicar samt Astschere und Kehrwalze für rund 140 000 Euro. In die Planung der Erschließung Ortsmitte Störmthal flössen in diesem und im nächsten Jahr je rund 81 000 Euro, wovon die Investoren gut die Hälfte beitragen sollen.

Größter „Happen“ wird der Bau der Dorfstraße in Störmthal. In diesem Jahr sind Ausgaben von 380 000 Euro geplant, in den beiden Folgejahren jeweils 870 000 Euro. Für die Auenhainer Straße sind 135 000 Euro im nächsten Jahr vorgesehen, der Umbau der Fuchshainer Straße ist 2018/19 mit jeweils rund 200 000 Euro eingetaktet. Der Gemeinderat muss dem Etat-Entwurf noch zustimmen.

Von Jörg ter Vehn

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