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Markkleeberg Großpösnaer Wehren verstärkt
Region Markkleeberg Großpösnaer Wehren verstärkt
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06:00 30.03.2017
Klein, aber fein: Die Ortswehr Güldengossa erhielt als Ersatz für den ausrangierten LO diesen TLF von Ford. Wichtig dabei: Er ist fahrbar auch mit normalem Führerschein.
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Grosspösna

Zehn Neue auf einen Streich – das gibt es nicht alle Tage bei den Freiwilligen Feuerwehren im Kreis. In Großpösna ist das kleine Kunststück gelungen – Dank der Überzeugungsarbeit des neuen Ortswehrleiters Michael Lägel, einer aktiven Jugendfeuerwehr und auch der Gemeinde, wie Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch bei der Übergabe der Urkunde am Dienstagabend betonte. Die Ortswehr komme damit auf 30 aktive Kameraden, so Lägel stolz. „Jetzt werden bei uns im Gerätehaus die Spinde langsam knapp“, schmunzelte er.

Die zehn Neuen hatten vor Kurzem geschlossen den Lehrgang zum Truppmann Teil eins abgelegt. Dank Brandschutz-Profi Lägel, der auch ausbilden darf, konnte der Grundlehrgang für die Feuerwehrleute in Großpösna stattfinden. Unter den zehn waren neben einem Paar aus Großpösna auch Karl Kanzlot, Amadeus Krämer und Dominic Wendt. Die drei - seit sechs, sieben und acht Jahren bei der Jugendfeuerwehr - freuten sich darauf, künftig aktiv am Geschehen teilzunehmen. Unter den Neuen sei auch ein Hausmeister der Gemeinde, so Lantzsch. Damit habe Großpösna nun vier Mitarbeiter, die zugleich Brandschützer sind.

Klein, aber fein: Die Ortswehr Güldengossa erhielt als Ersatz für den ausrangierten LO diesen TLF von Ford. Wichtig dabei: Er ist fahrbar auch mit normalem Führerschein. Quelle: Kempner

Unterstützung hat auch die FFW Güldengossa am selben Tag erhalten. Der bisherige Einsatzwagen seit 1984 – ein alter LO mit Holzbänken auf der Pritsche für die Löschmannschaft – hat nun ausgedient. An seine Stelle als Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) tritt ein 3,5-Tonner aus dem Hause Ford, komplett ausgestattet und bereits umgerüstet auf den neuen Funk. Vorteil zudem: Die schwere Pumpe kann an Bord in Betrieb genommen werden. Bislang habe das Teil dazu erst abgeladen und irgendwo hingetragen werden müssen, so ein Kamerad.

Lantzsch dankte den Kameraden um Wehrleiter Dietmar Hofmann, die bei der Suche nach dem Fahrzeug im Internet mitgeholfen hätten. Von den 23 000 Euro für den Gebrauchtwagen spendete die Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (WEV), Betreiber der nahen Deponie Cröbern, 10­ 000 Euro. Betriebsleiter Steffen Heinze: „Wir sind ja Nutznießer.“ Zwar habe es noch nie ein Feuer dort gegeben, aber schon öfter Alarme. Die WEV versuche, zu allen Wehren ein gutes Verhältnis zu haben.

Von Jörg ter Vehn

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