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Markkleeberg Grundschulanbau mit Sommerfest eingeweiht
Region Markkleeberg Grundschulanbau mit Sommerfest eingeweiht
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13:50 19.05.2015
Ralf Berger, Holger Schulz, Cornelia Busch (von links hinten) freuen sich mit den Grundschülern über den Anbau, Quelle: Andre_Kempner

"Damit wir heute hier stehen können, waren viele kleine Schritte notwendig", erinnerte Bürgermeister Holger Schulz (CDU). Er berichtete den zahlreichen kleinen und großen Gästen, darunter CDU-Landtagsmitglied Oliver Fritzsche und Stadträte, vom jahrelangen Kampf um Fördermittel. Wegen der "zum Glück" stetig steigenden Schülerzahlen sei der Platz in der Grundschule immer knapper geworden. Das benachbarte Freie Gymnasium - nach der Auflösung des Mittelschulstandortes Zwenkau gegründet - brauchte seine Räumlichkeiten dank des guten Zulaufs selbst. Nach mehreren erfolglosen Anläufen habe sich dann die Finanzierung über das Stadtumbau-Förderprogramm aufgetan.

"Es freut mich ungemein, dass wir heute den Anbau einweihen können. Manchmal bedarf es viel Geduld von der Vision bis zur Umsetzung. Dieser Tag belegt aber, es lohnt sich zu warten", sagte Schulleiterin Cornelia Busch. Bei den tollen Bedingungen, die die 280 Grundschüler und die Lehrer mit den vier neuen Klassenzimmern, drei Fachkabinetten sowie dem Projekt- und Kunstraum jetzt vorfänden, wolle sie noch lange arbeiten, kündigte sie an.

Für Busch und ihre Kollegen, aber auch die Bauleute sei der Bau, der durch die Wetterunbilden im Juni 2013 anfänglich unter keinem guten Stern stand, bei laufendem Schulbetrieb eine anstrengende Zeit gewesen. Ihnen gebühre großer Dank. Besonders weil die nächste Baustelle - der neue Gebäudekomplex mit Turnhalle und Speiseversorgung - neben der Grundschule bereits läuft, meinte Ralf Berger, Leiter der Sächsischen Bildungsagentur in Leipzig. "Das zeigt aber auch, dass Bildung in Zwenkau kein Lippenbekenntnis ist, sondern gelebt wird. Der Campus wächst und mit ihm verbessern sich die Lern- und Lebensbedingungen erheblich", betonte er. Berger vertrat Kultusministerin Brunhild Kurth, die zu Verhandlungen für den Doppel-Haushalt 2015/16 kurzfristig ins Finanzministerium musste. "Frau Kurth wird ihren Besuch ganz sicher nachholen", versprach Berger.

Bürgermeister Schulz betonte, dass der Anbau - trotz fast vier Monate längerer Bauzeit - mit zwei Millionen Euro im Kostenrahmen geblieben und nur der erste Abschnitt des bis Mitte 2015 vorgesehenen Ausbaus des Schulzentrums sei. Insgesamt investiert Zwenkau sechseinhalb Millionen Euro, 40 Prozent davon sind Fördermittel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.07.2014
Ulrike Witt

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