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Grundstein für Schulanbau in Zwenkau gelegt

Grundstein für Schulanbau in Zwenkau gelegt

Mit der Grundsteinlegung für den Grundschulanbau wurde gestern ein großer Schritt für die Weiterentwicklung des Schulzentrums Zwenkau gemacht. Bis Ende des Jahres soll der Dreigeschosser an der Pestalozzistraße fertig sein.

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Holger Schulz, Anna Liz, Karina Ritter und Cornelia Busch (v. l.) beim Hammerschlag.

Quelle: Ulrike Witt

Zwenkau. Parallel können im Herbst die Arbeiten an der neuen Speise- und Turnhalle beginnen. Ralf Berger, Leiter der Bildungsagentur in Leipzig, überreichte dafür drei Fördermittelbescheide.

Bürgermeister Holger Schulz (CDU) konnte endlich mal wieder lächeln. Nachdem der Juni den Zwenkauern vor allem Hochwasser und Unwetter beschert hat, gab es nun einen versöhnlichen Abschluss. "Das ist heute ein wichtiger Meilenstein, nicht nur für das Schulzentrum, sondern für die ganze Stadt", erklärte er. Hinter allen Beteiligten läge ein steiniger Weg. Jahrelang sei unklar gewesen, wie es weitergehen soll. Ob Container die Raumnot in der Grundschule abfangen, oder gar Schüler abgewiesen werden sollen.

"Für uns geht ein großer Wunsch in Erfüllung. Mit dem Anbau werden für unsere Kinder die besten Bedingungen geschaffen, um freudvoll und kreativ lernen zu können ", sagte Schulleiterin Cornelia Busch. Bislang habe bei stetig steigenden Schülerzahlen oft der Platz für vielfältige Unterrichtsformen gefehlt. "Allein durch den neuen Kunst- und Kreativraum entfällt künftig das Laufen mit vollen Wassergläsern durch die Gänge. Der PC-Raum erlaubt Unterricht im ganzen Klassenverband. Und nicht zuletzt habe ich als Schulleiterin endlich alle meine Schäfchen in einem Haus", so Busch. Sie freue sich schon jetzt auf die Übergabe.

Und sie muss nicht lange warten. Die Terminkette ist eng gestrickt. Kurz nach den Sommerferien soll der Rohbau stehen, noch vor dem Jahreswechsel Einzug gefeiert werden. "Wir hoffen, dass sich die Beeinträchtigungen ab September in Grenzen halten, aber es ist eine Baustelle. Deshalb bitte ich Schüler, Eltern und Lehrer um Verständnis", so der Bürgermeister. Er dankte seinen Mitarbeitern im Haupt- und Bauamt, sowie der Kämmerei, die unter zeitlichem und finanziellem Druck Großartiges leisten würden. "Unsere Kinder sind all die Mühe und Kraft wert", meinte Schulleiterin Busch und zitierte einen Berliner Spruch: "Das Geld in Schulen angelegt, die allerhöchsten Zinsen trägt."

Bildungsagenturchef Berger lobte Verwaltung und Stadtrat. "Ein Schulbau ist mehr als ein Lippenbekenntnis. Ich danke Ihnen für den klaren politischen Willen, in die Zukunft unserer Kinder zu investieren." Ein Strahlen zauberte Berger in die Gesichter, als er gleich drei Fördermittelbescheide über eine Million Euro für den Neubau von Speiseversorgung und Turnhalle übergab. "Jetzt sind auch diese Projekte abgesichert, toll", so Schulz.

Bis Ende 2015 werden insgesamt 6,3 Millionen Euro in das Schulzentrum fließen. Etwa 40 Prozent davon sind Fördermittel von EU, Bund und Land. Allein 2,5 Millionen Euro sind für den Anbau der Grundschule vorgesehen, rund zwei Millionen für die Turnhalle und 1,6 Millionen Euro für die Speiseversorgung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.06.2013

Ulrike Witt

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