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Güldengossa ringt mit den Sperrungen

Ortsdurchfahrt wird umgebaut Güldengossa ringt mit den Sperrungen

Geduld und sehr viel Gelassenheit benötigen die Güldengossaer derzeit. Seit Monaten wird an der Ortsdurchfahrt gebaut, ist der Ort nur schwer zu erreichen. Und schlimmer noch: Im Ort selber ändern sich beinahe täglich die Verbindungen.

Absperrungen wohin das Auge reicht: Der Umbau der Ortsdurchfahrt mit fast täglich wechselnden Bedingungen verlangt den Einwohnern von Güldengossa viel ab.

Quelle: Andre Kempner

Grosspösna. Geduld und sehr viel Gelassenheit benötigen die Güldengossaer derzeit. Seit Monaten wird an der Ortsdurchfahrt gebaut, ist der Ort nur schwer zu erreichen. Und schlimmer noch: Im Ort selber ändern sich beinahe täglich die Verbindungen.

Ortsvorsteher Günter Petzold: „Innerörtlich ist nichts geregelt.“ Die Pflegedienste würden jeden Tag neue Situationen vorfinden, „manche laufen nur noch rein“, hat er beobachtet. Selbst die Feuerwehr im Ort erhalte keine Informationen, wann welche Straße aufgerissen oder befahrbar sei und wie sie ausrücken könne. „Das Verkehrskonzept für unseren Ort geht nicht auf“, meint er.

Dabei sei ihnen im Vorfeld vom Bauherren, dem Landkreis, zugesichert worden, dass sie eingebezogen würden. Er als Ortsvorsteher nehme auch selber an den Bauberatungen teil, mache den einzelnen Beteiligten auch keine Vorwürfe. Die nötige Beschilderung im Ort sei nur überhaupt nicht geregelt.

Da sich die Baustelle ständig verändert, sei es nicht möglich und auch kaum sinnvoll, mit Durchfahrtsplänen, Beschilderung oder ähnlichem zu arbeiten, erklärt Kreissprecherin Brigitte Laux. Zudem träten aktuell in Güldengossa immer wieder Kabel und Leitungsstränge zu Tage, die in den Plänen nicht verzeichnet sind. Laux: „Das bedeutet, dass das Bauunternehmen schnell und flexibel reagieren muss.“ Für die Anwohner sei es sicher eine Belastung, sich ständig neu zu orientieren. „Es ist aber bei einer Maßnahme dieser Größenordnung kaum zu vermeiden“, meint Laux.

Petzold kann das nur bedingt nachvollziehen. „Es funktioniert nicht. Also kann es ja wohl nicht richtig sein“, ist seine Meinung.

Von Jörg ter Vehn

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