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Markkleeberg Güldengossaer seit Wochen ohne Anschluss
Region Markkleeberg Güldengossaer seit Wochen ohne Anschluss
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08:01 04.05.2018
An der Ortsdurchfahrt in Güldengossa wird seit dem Vorjahr gebaut. Jetzt hat es ein Telekom-Kabel getroffen, die Reparatur zieht sich jedoch seit Wochen hin. Quelle: Kempner
Grosspösna

Der Bau der Güldengossaer Ortsdurchfahrt hat die Anwohner schon viele Nerven gekostet. Jetzt ist im Ort seit Wochen auch noch das Telefonnetz lahmgelegt. Immerhin: Die Telekom verspricht eine baldige Reparatur.

Für eine „unzumutbare Belastung“ hält Gemeinderat Jens Ludwig (CDU) die Festnetz-Störung. Seit etwa drei Wochen sei in vielen Haushalten des Dorfes die Telefon/Internet-Verbindung der Telekom gestört. Das stehe im Zusammenhang mit dem Bau in der Auenhainer Straße. „Viele Bürger beschweren sich jeden Tag und es passiert nicht viel, es gibt auch viele Bürger, die gar nicht in der Lage sind, sich bei der Telekom zu beschweren“, erklärt Ludwig.

Wasser dringt in Telefonleitungen

Schuld am Dilemma ist eine Baufirma – so viel ist inzwischen klar. Die hatte vor einigen Wochen beim Umverlegen des Telefonkabels den Schaden angerichtet, geht laut Gemeinde aus den Bauüberwachungs-Unterlagen hervor. „Durch eine undichte Muffe ist danach Wasser ins Leitungsnetz eingedrungen“, erklärt Lutz Wenzel, der für die Gemeinde an den Bauberatungen teilnimmt. Bei einigen Leuten sei nach einer Woche die Störung behoben gewesen, bei anderen dauere sie mittlerweile drei Wochen, erklärt Ludwig. Bei wieder anderen sei die Störungen verzögert aufgetreten. „Man hat den Eindruck, sobald bei einigen Anschlüssen der Fehler behoben ist, tritt der Fehler bei anderen Anschlüssen auf“, meint er. Auch auf die Frage, wann denn nun das schnelle Internet in den Ort komme, gebe es keine konkrete Antwort, macht er seinem Unmut über die Telekom Luft.

Kabellieferung verzögert sich

Telekom-Sprecher Georg von Wagner erklärt, ein erster Schaden sei ihnen am 16. April bekannt geworden. Der sei behoben worden. Danach seien weitere Beeinträchtigungen aufgetreten „und es stellte sich heraus, dass eine Tiefbaufirma, die nicht in unserem Auftrag im Einsatz war, das Kabel beschädigt hatte“, so von Wagner. Wegen der vielen Schäden sei entschieden worden, das Kabel auf einer Länge von 800 Metern im Bereich der Auenhainer Straße zu ersetzen. Problem: Das bestellte Kabel ließ trotz Druck und Exprerssbestellung auf sich warten. Zuletzt sollte es am Montag geliefert, auch über den Feiertag montiert werden. Fehlanzeige. Nun kam es Donnerstagnachmittag. Von Wagner um 15.29 Uhr per Mail: „Kabel ist geliefert und die Montage hat vor wenigen Minuten begonnen.“

Von Jörg ter Vehn

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