Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Händlerinitiative will 2014 neue Wege gehen
Region Markkleeberg Händlerinitiative will 2014 neue Wege gehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:01 19.05.2015

Gut eine Woche hat Vorsitzender Joachim Pielok gebraucht, um das Debakel Weihnachtsmarkt 2013 sacken zu lassen (die LVZ berichtete). Nun will er reden und nach der verdienten Weihnachtspause im neuen Jahr mit vereinten Kräften zu neuen Ufern aufbrechen.

"Die Kritik war berechtigt", sagt Pielok rundheraus. Die Gründe listet er ganz sachlich auf. "Es gibt viel Konkurrenz in der Region, allen voran natürlich der Leipziger Weihnachtsmarkt." Ein Großteil der Händler und Handwerker, die er im Vorfeld angeschrieben habe, hätten ihm geantwortet, dass die Markkleeberger zwar schauen würden, aber eben nicht kaufen. "Wenn die Kasse nicht klingelt, lohnt sich der Aufwand für die zwei Tage einfach nicht. Das kann ich sogar nachvollziehen", sagt Pielok, der in der Rathausstraße eine Versicherungsagentur betreibt. Andere, wie der Wiederauer Schmied, mussten aus gesundheitlichen Gründen absagen. Und für ein Kinderkarussell sei er diesmal schlichtweg zu spät drangewesen.

Zudem sei das Interesse der Gewerbetreibenden zwischen Südstraße und Raschwitzer Straße in den vergangenen Jahren leider sukzessive zurückgegangen. "2008/09 haben sich noch viele beteiligt, vor ihren Geschäften Stände aufgebaut und natürlich auch ihre Läden selbst geöffnet. Inzwischen denken viele nur noch an sich. Das muss sich ändern", meint Vorstandsmitglied Sabine Grünewald.

Letztlich habe sich nur eine handvoll Händler aktiv am Weihnachtsmarkt - vom Einholen der Genehmigungen bei der Stadt über das Auf- und Abbauen bis zum Betreiben der Stände - beteiligt. "Das ist definitiv zu wenig. Auch wir können unsere Geschäfte nicht einfach mal so schließen", sagt Grünewald vom Reisebüro Rost.

An Ideen hapere es indes nicht in der Rathausstraße. So könnten die beiden ansässigen Fotografen Kinder und Eltern zum Fotoshooting mit dem Weihnachtsmann locken, die Buchhandlung zur Märchenlesung laden und die viel gelobten jungen Sänger des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums für festliche Stimmung sorgen. Vorschläge, die nächstes Jahr intensiv angegangen werden sollen. Und das nicht nur mit Blick in Richtung Weihnachtsmarkt. Schließlich gibt es auch noch einen Ostermarkt am 15. März, das Stadtfest am ersten Mai-Wochenende sowie das Herbst- und Weinfest am 27. September.

"Wir würden uns über Unterstützung jeglicher Art freuen. Ideen sind genau so willkommen wie tatkräftige Hilfe. Firmen, Vereine, Schulen, Kitas, rüstige Rentner - alle sind angesprochen. Natürlich hoffen wir auch auf mehr Unterstützung aus den eigenen Reihen", sagt Pielok. Interessierte könnten sich schon jetzt unter Telefon 0341 3583853 oder per E-Mail an haendlerinitiative-rathausstrasse-ev@gmx.de melden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.12.2013
Ulrike Witt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zum 1. Januar steigen die Kita-Gebühren in Markkleeberg. Eltern müssen künftig für einen Krippenplatz im Schnitt 5,6 Prozent, für einen Kindergartenplatz sieben Prozent und einen Hortplatz 5,7 Prozent mehr berappen.

19.05.2015

Hinter der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg-West liegt ein ereignisreiches Jahr. Besonders der Juni hatte es in sich: erst die Flut, drei Wochen später der Starkregen.

19.05.2015

Der Zwenkauer Stadtrat hat am Donnerstagabend in öffentlicher Sitzung einvernehmlich, über alle Parteigrenzen und scheinbar auch Befindlichkeiten hinweg eine Resolution zum Zwenkauer See verabschiedet.

19.05.2015
Anzeige