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Markkleeberg Händlerinitiative zieht positives Fazit nach Weihnachtsmarkt
Region Markkleeberg Händlerinitiative zieht positives Fazit nach Weihnachtsmarkt
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18:10 09.12.2009
Markkleeberg

Finanziell war der Weihnachtsmarkt erfolgreich, personell ein Kraftakt für die Organisatoren. „Ein schöner, gelungener Weihnachtsmarkt, der von den Markkleebergern angenommen wurde“, zieht Vereinsvorsitzender Steffen Hahnemann sein Resümee. Viele Besucher hätten das Flair gelobt. Trotz des schlechten Wetters, wie Stellvertreter Joachim Pielok betont. Zufrieden seien auch die 40 Händler gewesen. „Besonders, wer Glühwein und kulinarische Köstlichkeiten im Angebot hatte“, so Hahnemann. Unverständnis zeigte er allerdings gegenüber dem einen oder anderen Geschäftsinhaber zwischen Süd- und Raschwitzer Straße, der am Sonntag seine Ladentür geschlossen hielt: „Andere sind froh, dass sie dabei sein können. Wir haben schon Anfragen für den Ostermarkt am 20. März.“ Drei Tage danach sind sie sich aber auch einig, dass sich trotz oder gerade wegen des Erfolgs etwas ändern muss. „Es kann nicht sein, dass so ein Markt- wochenende von drei, vier Leuten organisiert wird. Wir brauchen Verstärkung aus den eigenen Reihen. Sonst geht das über unsere Kräfte“, meint Hahnemann. Mehr Zuspruch bringe mehr Aufwand, und der könne nicht auf einigen wenigen Schultern liegen. Schon gar nicht mit einer Kooperationsvereinbarung, die die Verantwortung gänzlich in die Hände der Initiative legt. Das reiche allein in der Vorbereitung von der Antragstellung auf Straßensperrung, Standnutzungs-, Ausschank- und Plakatierungsgenehmigung bis zur Erarbeitung einer Marktsatzung, da längst nicht alle Markkleeberger Gewerbetreibenden über einen Reisegewerbeschein verfügen. Einsatz hätten sich Hahnemann und Pielok dennoch von der Stadt gewünscht: „Schade, dass die Lichterketten nicht ganztägig angeschaltet waren.“ Indes es gab auch Lob für die Kommune: So habe man eine Option auf einen zweiten Stromversorgungskasten im Zuge des Neubaus Rathausstraße 13/15 erhalten. Kapazitätsprobleme hatten diesmal mehrfach das Improvisationstalent der Veranstalter gefordert. Beim Kassensturz kam übrigens eine Null heraus. Für einen Verein, der Feste hauptsächlich über die Standgebühren finanziert, ein „gutes Ergebnis“. „Es wäre doch auch schlimm, wenn wir das kaufmännische Geschick nicht hätten“, so Hahnemann. Für 2010 hat er noch eine Idee in petto: „Wir müssten zwischen dem Weihnachtsmarkt am Torhaus und unserem eine Kutsche oder den Schlendrian-Zug pendeln lassen. Das würde allen Beteiligten helfen.“

Ulrike Witt

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