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Markkleeberg Halbzeit beim Bau der Ortsdurchfahrt
Region Markkleeberg Halbzeit beim Bau der Ortsdurchfahrt
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07:00 14.02.2018
Rund die Hälfte der Ortsdurchfahrt in Güldengossa ist fertig gestellt. Quelle: Foto: Kempner
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Grosspösna

Die schlechte Nachricht: Seit November 2016 wird an der Ortsdurchfahrt Güldengossa nun schon gebaut. Die gute: Es sieht aktuell so aus, dass Ende des Jahres damit Schluss ist.

Der Bauabschnitt eins von der A 38-Brücke nahe Auenhain bis zur Liebertwolkwitzer Straße etwa in der Mitte der 1900 Meter langen Ortsdurchfahrt ist inzwischen fertig gestellt. Damit ist der Ort aus Richtung Markkleeberg auf jeden Fall wieder gut erreichbar.

Das ist deshalb wichtig, weil beim weiteren Ausbau aus der anderen, der östlichen Richtung über das Gewerbegebiet, nochmal eine Sperrung droht. Die Wasserwerke müssten dort noch eine Leitung legen, das sei im vorigen Jahr nicht geschafft worden, erzählte Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch. Termine dafür kenne sie keine.

Der Landkreis als eigentlicher Bauherr der Ortsdurchfahrt nennt diese auch nicht. Sprecherin Brigitte Laux erklärt, dass im Bauabschnitt vom Knoten mit der Ortsumfahrung Störmthal bis zur Autobahnmeisterei die Leitungen verlegt seien und die Fahrbahn fertig gestellt sei. „Der Einbau des Asphaltoberbaus für den geplanten Radweg erfolgt später“, erläutert Laux.

Die Trinkwasserleitung sei im Bauabschnitt eins vom Ortsrand Richtung Auenhain bis zur Liebertwolkwitzer Straße und im Abschnitt vom östlichen Ende der Ortsdurchfahrt bis zur Umgehungsstraße Störmthal neu verlegt worden, erklärt Laux.

Folgen würden nun die Arbeiten vom östlichen Ende der OD bis zur Autobahnmeisterei. „Danach wird der noch fehlende Abschnitt in der Ortsdurchfahrt von der Liebertwolkwitzer Straße bis zum östlichen Ende der OD gebaut“, so Laux. Bis Ende 2018 solle die Baumaßnahme fertig gestellt sein.

Der eigentliche Bau der Straße begann im März vorigen Jahres. Zwischenzeitlich fühlten sich die Güldengossaer von den zahlreichen wechselnden Sperrungen fast von der Außenwelt abgeschnitten. Das hat sich inzwischen beruhigt. Ortsvorsteher Günter Petzold, der an den regelmäßigen Bauberatungen teilnimmt, habe ihr von keinen größeren Problemen berichtet, sagte Lantzsch.

Von Jörg ter Vehn

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