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Markkleeberg Haltepunkt Markkleeberg-Mitte ist vor der großen Umleitung in schlechtem Zustand
Region Markkleeberg Haltepunkt Markkleeberg-Mitte ist vor der großen Umleitung in schlechtem Zustand
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08:00 03.11.2012
Reisende sind scheinbar nicht willkommen: Während die Gleisanlage auf Vordermann gebracht wurde, ist der Bahnsteig alles andere als einladend. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Der gesamte Personen- und Güterverkehr – bis zu 126 Züge in 24 Stunden – rollt danach über die Waldbahntrasse und damit quer durch Markkleeberg. Und die Umleitung wird dauern: für Personenzüge bis zur Inbetriebnahme des City-Tunnels im Dezember 2013, für Güterzüge bis zum Sommer 2014.

„Ich habe mir den Haltepunkt Markkleeberg-Mitte mehrmals angesehen: Die Zugänge zum Bahnsteig und der Tunnel sind kurz vor der Umleitung in einem schlechten Zustand“, kritisiert der Großstädtelner Hans-Joachim Männig. Zudem gebe es weder einen Fahrkartenautomaten noch eine Uhr und schon gar keine Sitzmöglichkeiten. Eben so wenig sei die Kreuzung Rathausstraße auf den Dauerbetrieb eingestellt. „Die Stahlplatten zwischen den Gleisen sind teilweise locker, der Asphaltbeton an den Ecken abgebrochen und Löcher sichtbar. Die Folge ist schon jetzt ein ohrenbetäubender Lärm, wenn die Straßenbahn drüber fährt“, erklärt der Bauingenieur im Ruhestand. Bislang habe die Bahn lediglich den Wildwuchs am Bahnsteig und an den Tunnelzugängen beseitigt, sowie Schilder aufgestellt, die auf die drohende Staugefahr hinweisen. Immerhin wird die Schranke bei etwa sechs Zügen pro Stunde 40 von 60 Minuten geschlossen sein.

„Die Funktionsfähigkeit des Haltepunktes Markkleeberg-Mitte ist voll gewährleistet“, versichert derweil Poschke-Frost. Fahrkarten könnten sich Reisende am Automat an der Straßenbahnhaltestelle Rathausgalerie holen und außerdem handele es sich ohnehin nur um einen Ersatzhaltepunkt. Indes, sie will Männigs Anregungen an den Fachbereich weiterleiten.

Ulrike Witt

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