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Markkleeberg Handwerker statt Ferienprogramm in der Ökoschule
Region Markkleeberg Handwerker statt Ferienprogramm in der Ökoschule
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07:00 29.09.2017
Die Ökoschule Markkleeberg ist seit 2009 Anlaufpunkt für jährlich rund 6000 Kinder und Jugendliche aus dem Kreis und der Stadt Leipzig. Quelle: Kempner
Markkleeberg

Die Ökoschule am Fest-anger in Markkleeberg ist über die Herbstferien zwei Wochen komplett geschlossen. Erstmals gibt es kein Ferienprogramm. Grund sind Renovierungsarbeiten an Fußboden und Wänden.

„Wir haben seit der Eröffnung 2009 jedes Jahr rund 6000 Besucher. Zusammen sind das weit über 50 000. Das hinterlässt Spuren, die jetzt behoben werden sollen“, begründet die Vorsitzende des Trägervereins Kultur- und Umweltzentrum Markkleeberg, Heidi Kunis, die Schließung. Dass die Stadt die Maler ausgerechnet in den Ferien schickt, habe einen guten Grund. „Montag bis Freitag findet bei uns in der Schulzeit täglich Unterricht statt. Das wäre noch ungünstiger“, sagt Kunis.

Ihr Sohn Sören und zwei Mitarbeiterinnen räumen den Rundbau schon aus, schaffen Platz für die Handwerker und das Mobiliar, Tische, Stühle und Regale, ins benachbarte, leerstehende Agra-Bad. Anstrengend, aber nicht das Schwerste in diesem Jahr.

Hinter dem Verein lägen anstrengende Monate, erzählt Kunis. Die Abwicklung und Räumung des soziokulturellen Zentrums in der Orangerie Gaschwitz habe Kraft und Zeit gekostet. Wie berichtet, hatte der Kulturraum dem Zentrum wegen Fehlern weitere Fördermittel versagt, damit dessen Ende zum 31. Dezember 2016 besiegelt.

Geblieben ist das Kultur- und Umweltzentrum mit Sitz Ökoschule. Neben dem Umwelt-Jugendprogramm führe dies die Bewegungskurse mit Ute Harnapp und das „Fröhliche Singen“ mit Werner Volkmar für Senioren fort – letztere in der Orangerie, so Kunis. Nach den Herbstferien soll auch der Computerkurs in der Ökoschule weitergehen.

Von Ulrike Witt

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