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Harthkanal: Aufwändige Verdichtung notwendig

Harthkanal: Aufwändige Verdichtung notwendig

Die Vorbereitungen für den Harthkanal - die schiffbare Verbindung zwischen Zwenkauer und Cospudener See - laufen auf Hochtouren, auch wenn das touristische Schlüsselprojekt für den Gewässerverbund erst 2018 in Betrieb gehen wird.

Zwenkau. Nach der Rodung und Vorprofilierung des Geländes 2012 wurde in diesem Jahr der Baugrund untersucht.

Der 800 Meter lange Harthkanal wird baulich und finanziell eine Herausforderung. Zu schaffen macht den Planern des Tagebausanierers Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) schon der Baugrund - sehr inhomogener Tagebauschüttboden bis in 60 Meter Tiefe. Zudem ist das Gelände extrem nässeempfindlich und aufgrund des flurnahen Grundwasserstandes schwer trocken zu halten. Von April bis November wurden nun umfangreiche geotechnische Untersuchungen vorgenommen.

"Die Technologie zur Baugrundverbesserung steht fest: Wir werden auf 60 000 Quadratmetern Rüttelstopfsäulen in einem Raster von zweieinhalb mal zweieinhalb Meter bis in eine Tiefe von zirka 20 Meter einbringen", erklärt LMBV-Sprecherin Claudia Gründig. Dies geschieht, indem ein Rüttelgerät säulenförmig das Erdreich bis auf tragenden Grund seitlich verdrängt und den entstandenen Hohlraum beim Herausziehen mit Kies oder Schotter auffüllt. Keine befriedigenden Ergebnisse habe die Untersuchung derweil in Sachen Wasserhaltung gebracht. Es müsse noch - sowohl für die Zeit der Vergütung als auch den eigentlichen Bau des Harthkanals - eine Lösung gefunden werden. "Der Kippenboden ist diffizil, deshalb sind weitere Untersuchungen notwendig", sagt Gründig.

Die Baugrundvergütung soll voraussichtlich im dritten Quartal 2014 beginnen. Die bergrechtliche Genehmigung liege bereits vor, so Gründig. Bis Mitte 2014 sollen auch die genehmigungsreifen Planunterlagen für den Harthkanal erstellt und bei der Landesdirektion eingereicht werden.

Für den Bau des Harthkanals, bestehend aus einer 29 Meter langen und sechseinhalb Meter breiten Schleuse, je zwei Vorhäfen und Brücken, Anlege-, Ausstiegs- und Umtragemöglichkeiten sowie einem Kanu-Fisch-Pass, sind aktuell rund 10,5 Millionen Euro veranschlagt. In dieser Summe sei allerdings die Baugrundvergütung noch nicht berücksichtigt, so Gründig. Finanziert werde diese aber wie der Harthkanal mit Paragraf-2- und 4-Mitteln, das heißt über die Grund- und touristische Folgesanierung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.11.2013
Ulrike Witt

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