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Markkleeberg Hasenpest ausgebrochen: Tote Tiere nicht berühren - Hunde von Kadavern fernhalten
Region Markkleeberg Hasenpest ausgebrochen: Tote Tiere nicht berühren - Hunde von Kadavern fernhalten
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11:25 14.10.2014
Feldhase auf der Flucht: Im Raum Zwenkau ist die Hasenpest ausgebrochen. Quelle: dpa
Zwenkau

Tote Tiere sollten nicht berührt, Hunde von ihnen ferngehalten werden, rät das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt.

Wer Niederwild zerlege, solle sich danach sofort gründlich reinigen und desinfizieren, da der Erreger die intakte Haut durchdringen könne, heißt es. Schweinehalter sollten darauf achten, dass Wildnagetiere nicht in die Stallungen gelangen.

Menschen könnten sich vor allem direkt an den Tieren infizieren, aber auch beim Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Fleisch, sowie bei staubigen Feld- und Waldarbeiten. Eine Infektion von Mensch zu Mensch sei bislang nicht bekannt, so der Kreis.

Eine Erkrankung lasse sich mit Antibiotika behandeln. Nicht so bei den Hasen. "Unter wildlebenden Nagern und Hasenartigen kann es, sofern weitere ungünstige Umstände vorliegen, zu Massensterben kommen", warnt der Landkreis. Wer tote Hasen oder Kaninchen finde, solle den Kreis oder den zuständigen Jäger informieren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.10.2014

Jörg ter Vehn

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