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Highfield "wie ein Kurzurlaub"

Highfield "wie ein Kurzurlaub"

Großpösna. Gut vier Wochen noch, dann verwandelt sich eine unscheinbare Wiese nahe dem Störmthaler See in ein Mekka für tausende Festivalbesucher - das Highfield.

Beim Vorverkauf sei eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu bemerken, berichtete gestern Ulrich Krebs von Semmel Concerts, dem Veranstalter. Seiner Meinung nach wird das an dem besonderen Charme und der Atmosphäre des Festivals liegen, das wie kaum ein anderes in der Region ein besonders Gefühl verspreche: "Mit dem Störmthaler See und der Landschaft drumherum ist das wie ein Kurzurlaub", schwärmt er.

Den besonderen Service dazu wollen die Festivalmacher in diesem Jahr auch noch verbessern. "Die Badestelle am Störmthaler See wird deutlich vergrößert", erzählt Krebs. 460 Meter lang sei nun die Liegewiese am See. Die solle auch als zusätzlicher Eventbereich genutzt werden. "Wir wollen das Areal mit ein paar DJs aufwerten und auch das Gastronomieangebot dort ausweiten", so der Manager.

Für Festivalgänger und Selbstversorger, die nicht immer nur Ravioli aus der Dose futtern wollen, auch interessant: "Wir bauen eine Food-Sharing-Stelle auf", erzählt Krebs. Dort könnten die Besucher ihre mitgebrachten Lebensmittel tauschen. "Das geht natürlich nur mit verschlossenen Lebensmitteln", schmunzelt er.

Musikalisch gehe das Festival weiter seinen Weg, für alle etwas dabei haben zu wollen. Jeder, der im Radio Musik höre,. werde etwas wiederfinden, verspricht er. Mit den kanadischen Rockern von Billy Talent und den Ärzten aus Deutschland sind zwei besonderer Attraktionen gefunden, 38 weitere Bands werden vom 16. bis 18. August auf zwei Bühnen die Wiese in Wallung bringen. Dabei reicht das Spektrum von Rapper Cro über Elektropopper wie Frida Gold und Deichkind bis zu Größen wie Silbermond, der Metalcore-Band "Heaven Shall Burn" oder The Gaslight Anthem, mit denen bekanntlich schon Bruce Springsteen jammte.

Seitens der Gemeinde steht dem Festival nichts im Weg. "Beim vierten Mal ist es entspannter als beim ersten Mal", so Hauptamtsleiter Daniel Strobel. Also doch: Kurzurlaub.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.07.2013

Jörg ter Vehn

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