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Himmelfahrt in Löbschütz ganz traditionell

Himmelfahrt in Löbschütz ganz traditionell

Zwenkau: In Zwenkau gibt es eine schöne Tradition - den Hof-Gottesdienst an Christi Himmelfahrt. Seit mehr als 20 Jahren kommen die Mitglieder der evangelischen Schwesterkirchgemeinden Zwenkau, Großdalzig, Tellschütz und Wiederau an diesem Feiertag jeweils auf einem anderen Hof zusammen und feiern unter freiem Himmel.

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Die evangelischen Christen um Zwenkau feiern jedes Jahr auf einem anderen Hof den Himmelfahrtsgottesdienst, diesmal bei Familie Eißner in Löbschütz.

Quelle: Ulrike Witt

Gestern hatte Familie Eißner, Bauern im Nebenerwerb, in ihren historischen Dreiseithof nach Löbschütz eingeladen und freute sich mit Pfarrerin Barbara Hüneburg über 120kleine und große Gäste. Haus, Hof und Garten waren liebevoll geschmückt, der Altar aus Strohballen gebaut, ein Kreuz von Flieder umrankt, der Posaunenchor in Spiellaune und Maximalbesetzung. Nur Klärchen ließ sich etwas Zeit, schaute erst am späten Vormittag zwischen den Wolken durch und wärmte die vom Eisheiligen Bonifatius ausgekühlten Gottesdienstbesucher.

"Wir sind heute schon ein bisschen aufgeregt. Das ist ja etwas Besonderes", sagte Heike Eißner, die mit Ehemann Albrecht und Sohn Florian alles vorbereitet hatte. Der letzte Hof-Gottesdienst habe vor ungefähr 60 Jahren zur Taufe vom Vater stattgefunden, verrieten sie. Indes Eißners wurden tatkräftig unterstützt. Nachbarn aus dem Dorf brachten Kuchen mit, andere halfen beim Grillen. Denn nach dem Gottesdienst gab es für alle eine Stärkung im Sau-Garten. Und die Jüngsten hatten bei Sackhüpfen, Eierlauf und Melken an einer Mini-Kuh sichtlich viel Spaß.

Florian Eißner, studierter Agrarwissenschaftler, erzählte derweil Hofgeschichte(n). Seit 1836 sei das schmucke Anwesen in Familienbesitz, die heutige Scheune von seinem Ururgroßvater errichtet worden. "Unser Hof steht nicht nur heute offen. Gäste sind uns immer willkommen. Wir Landwirte zeigen und erklären gern, was wir tun. Wir reden hier lieber miteinander als übereinander", betonte der 24-Jährige, der den Eißner-Hof mal in fünfter Generation weiterführen will.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.05.2015
Ulrike Witt

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