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Markkleeberg Hochkarätige Kammermusik in Markkleeberg
Region Markkleeberg Hochkarätige Kammermusik in Markkleeberg
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14:41 19.05.2015
Solisten des Gewandhausorchesters beim Lindensaalkonzert im November 2013. Quelle: Gert Mothes

"Ich freue mich, dass mit dem Großen Lindensaal wieder ein idealer Saal zur Verfügung steht, der sowohl das Publikum als auch die Künstler dank seines schönen Ambientes und der guten Akustik immer wieder erfreut. Zudem verfügt er mit dem historischen Bösendorfer-Flügel über ein wunderbares Instrument mit Seltenheitswert", schwärmt der künstlerische Leiter der Lindensaalkonzerte und 1. Solocellist des Gewandhausorchesters, Christian Giger.

Los geht es am 9. März mit dem Vokalensemble amarcord, das schon 2011/12 für Begeisterung im ausverkauften Lindensaal sorgte. Diesmal kommen die ehemaligen Thomaner in neuer Besetzung mit dem erst 19-jährigen Tenor Robert Pohlers und präsentieren mit "Traumlicht" Lieder und Gesänge der Spätromantik.

Am 11. Mai musiziert Giger mit seiner Frau, der Pianistin Yuka Kobayashi, und dem israelischen Geiger und Bratscher Nimrod Guez, der vor seiner Solokarriere 1. Solobratscher des Gewandhausorchesters und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks war. Es erklingen das Erzherzog-Trio op. 97 von Beethoven und das Klarinettentrio von Brahms in einer autorisierten Version mit Bratsche. Einen passenden Kontrast zu den Klassikern bilde das effektvolle Duo für Violine und Violoncello des im Dritten Reich als entartet geltenden Komponisten Erwin Schulhoff, so Giger.

Meisterwerke zum Abschluss

Das dritte Konzert am 28. September präsentiert "das bedeutendste deutsche und wohl auch international führende Bläserquintettt, das Maálot Quintett", so Giger. Einzigartig seien die vom Klarinettisten Ulf-Guido Schäfer geschriebenen Bearbeitungen, die mehrfach den Klassik-Echo erhalten haben, darunter die Harmoniemusik zu Mozarts Oper "Cosi fan tutte", die Bearbeitung des Mendelssohnschen Streichquartetts und ein Stück des originellen dänischen Komponisten Carl Nielsen.

Zum Abschluss stehen am 30. November zwei Meisterwerke der Kammermusikliteratur auf dem Programm - Beethovens Streichquartett Es-Dur op. 127 und das Concert op. 21 für Klavier, Violine und Streichquartett von Ernest Chausson. Letzteres gilt aufgrund seiner ungewöhnlichen Besetzung als Unikum der Musikgeschichte. Es spielen mit Sebastian Breuninger, Andreas Seidel, Yun-Jin Cho, Nimrod Guez, Christian Giger und Yuka Kobayashi führende Mitglieder des Gewandhausorchesters und deren Freunde.

Alle vier Konzerte finden sonntags statt und beginnen um 17 Uhr. Karten gibt es im Rathaus, in der Musikalienhandlung Oelsner, sowie in der Ticketgalerie zu 14, ermäßigt zehn Euro und neu, fünf Euro für Schüler und Studenten. An der Tageskasse kostet der Eintritt 15, elf oder sechs Euro.

@www.lindensaalkonzerte.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.02.2014
Ulrike Witt

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