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Markkleeberg Hoher Besuch für Erstklässler in Großpösna
Region Markkleeberg Hoher Besuch für Erstklässler in Großpösna
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17:36 22.08.2011
Zuckertüten vom Kultusminister: Roland Wöller (Zweiter von links) überreicht den Großpösnaer Erstklässlern kleine Geschenke. Noch mehr Spielzeug gibt es im September, denn die Löwenzahn-Schule ist Preisträger des Wettbewerbs „Spielen macht Schule“. Quelle: André Kempner
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„Wenn das neue Schuljahr beginnt, besuche ich immer einige Einrichtungen, um mich über Konzepte zu informieren und zu hören, was die Menschen bewegt“, begründete Wöller die Stippvisite. Die Löwenzahn-Grundschule habe er ausgesucht, „weil sie eine Schule ist, die ausgesprochen gute Arbeit leistet“. Für die Erstklässler hatte Wöller Zuckertüten dabei, aus denen sich die Kinder Schreibmaterialien, kleine Spiele und Süßigkeiten aussuchen konnten. Die Lehrer bekamen im Anschluss Gelegenheit, den Minister durch die Räume zu führen und ihn über die Besonderheiten der Schule zu informieren.

„Bei uns gibt es zum Beispiel Schülersanitäter und einen Schülerrat, der sich aus den Klassensprechern zusammensetzt“, erklärte Schulleiterin Sibylle Jaszovics. Dass auch die musikalische Erziehung im Mittelpunkt steht, davon überzeugten Wöller einige Viertklässler, die ein Programm aufführten. Eine von ihnen war die zehnjährige Emilia. Sie weihte mit ihrem Spiel sozusagen den neuen weißen Flügel ein, der erst in der vergangenen Woche geliefert und von der Gemeinde Großpösna finanziert worden war (die LVZ berichtete).

Noch mehr Neues erwartet die Kinder und Lehrer in wenigen Wochen. Im September wird wohl ein Lastwagen auf dem Schulhof parken und etliche Spielsachen ausladen. Grund für die Lieferung: Die Schule ist einer von insgesamt 25 sächsischen Preisträgern beim Wettbewerb „Spielen macht Schule“. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb vom Frankfurter Verein „Mehr Zeit für Kinder“ und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen aus Ulm.

„Regelmäßiges Spielen ist für die kindliche Entwicklung von großer Bedeutung“, begründete Simone Linden, Geschäftsführerin des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“. Je nach Art des Spiels würden bestimmte Fähigkeiten trainiert, unter anderem Sprache, Aufmerksamkeit, Geduld und Teamgeist. Als Preisträger können sich die Sechs- bis Elfjährigen nun auf zahlreiche Gesellschaftsspiele, Lego-Steine, Burgen, Autos und Figuren freuen. Der Wert des künftigen Spielzimmers in der Löwenzahn-Grundschule beläuft sich auf mehr als 2000 Euro.

Auch Wöller war von der Überraschung angetan. Dass Spiele an eine Schule gehören, steht für ihn allerdings außer Frage. „Spielen ist für das Gehirn außerordentlich wichtig.“

Julia Tonne

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