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Markkleeberg Holger Schulz: "Wir haben viel erreicht, aber auch noch viel vor"
Region Markkleeberg Holger Schulz: "Wir haben viel erreicht, aber auch noch viel vor"
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14:22 19.05.2015
Holger Schulz - der amtierende Bürgermeister tritt wieder an. Quelle: André Kempner

Damit bewerben sich nun zwei Männer um das höchste Amt der Stadt. Wie berichtet, schicken die Freien Wähler Harald Redepenning, 57, ins Rennen.

"Vor ziemlich genau sieben Jahren habe ich mich bei Euch zum ersten Mal als Kandidat vorgestellt. Ich war damals sehr aufgeregt und bin es ehrlich gesagt auch heute - trotz der inzwischen erlangten Amtserfahrung", gestand Schulz. In kleiner Runde - von 19 CDU-Mitgliedern waren lediglich zehn anwesend - stellte der amtierende Bürgermeister die Ziele und Herausforderungen für seine zweite Amtsperiode im Beisein von CDU-Landtagsmitglied Oliver Fritzsche vor.

"Das Wichtigste ist, die kontinuierliche Entwicklung der letzten 25 Jahre fortzusetzen. Und Zwenkau hat sich gut und stabil entwickelt. Wir haben viel erreicht, aber auch noch viel vor", erklärte Schulz. Das nächste Projekt müsse aus seiner Sicht das Projekt Mensch sein. "Wir müssen alles Erdenkliche tun, dass es allen Zwenkauer Bürgern gut geht. Nicht nur in der Stadt, sondern auch in den einzelnen Ortsteilen", sagte er. Insbesondere bei der Infrastruktur in den Ortsteilen sehe er Nachholbedarf. "Hier müssen wir noch ein ganzes Stück nachlegen", so Schulz. Dies gelte auch für die gesundheitliche Betreuung der Zwenkauer und die Nahversorgung.

"Wir haben in den letzten Jahren viel Geld in unsere Kindertagesstätten und Schulen gesteckt. Das war richtig, aber jetzt sind angesichts unserer demografischen Entwicklung auch mal die Älteren dran", sagte Schulz. Weiterzuentwickeln sei auch die Vereinsstruktur und -ausstattung, Leitbild ist dabei die von ihm im Frühjahr 2014 vorgestellte Sport- und Freizeitmeile mit dem Ausbau der Trainingsstätten entlang des Eichholzes bis zum See. Das Großprojekt schlechthin bleibe aber der Zwenkauer See. "Mit der Übergabe am 10. Mai ist die Entwicklung ja noch lange nicht abgeschlossen", betonte Schulz.

Dann wurde es im "Schützenhaus" emotional. "Das vergangene Wochenende war sehr schwer. Der Kirchenbrand in Tellschütz hat mir zu schaffen gemacht und mich zum Nachdenken angeregt, ob ich als Bürgermeister überhaupt weitermachen will", sagte er, "aber ja, ich will. Und dafür brauche ich Eure Unterstützung. Ich kann zwar Impulse geben und die Stadtverwaltung leiten, aber allein geht nichts." Nach geheimer Wahl hieß es dann zehn Mal Ja für Schulz. Versammlungsleiter Fritzsche meinte schmunzelnd: "Das nenne ich mal ein eindeutiges Ergebnis."

Schulz dankte dem CDU-Ortsverband für das Vertrauen, machte aber auch deutlich, dass er einen fairen Wahlkampf will. "Ich bin Sportsmann. Für mich ist ein Rennen im Ziel vorbei, ein Spiel, wenn es abgepfiffen ist. Ich will auf der Strecke mit meiner, mit unserer Leistung überzeugen. Ich will keine öffentlichen Vergleiche mit der Konkurrenz. Das haben wir gar nicht nötig."

Der Appell war vor allem an Ortsverbandschef Dirk Schröter und CDU-Kreisgeschäftsführer Gerhard Blume adressiert, die mit markigen Sprüchen über politische Gegner nie geizen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.01.2015
Ulrike Witt

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