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Hotelpläne liegen erst einml auf Eis

Hotelpläne liegen erst einml auf Eis

Seit Monaten ist es ruhig geworden um die ehrgeizigen Pläne für ein Polo-Hotel am Markkleeberger See. Jetzt ist der Grund bekannt: Die Schweizer Investoren der Immorecta AG haben sich seit Ende 2009 einfach nicht mehr beim Grundstückseigentümer und Partner vor Ort, der Landwirtschafts-AG Wachau-Störmthal (LAG), gemeldet.

Markkleeberg. Wie berichtet, sollte auf knapp 25 Hektar oberhalb des Wachauer Strandes ein hochwertiges Sport- und Tagungszentrum für rund 90 Millionen Euro entstehen. Finanzieren wollte das anspruchsvolle Vorhaben eine Gruppe von Eidgenossen, die im März vergangenen Jahres noch gemeinsam mit LAG-Geschäftsführerin Birgit Kreutzmann ihre Pläne öffentlich im Stadtrat und in der „Wachauer Linde“ präsentierten.

„Mit diesen Investoren wird es nichts. Möglicherweise sind sie ein Opfer der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Fairness hätte es allerdings geboten, dass sie mit uns wenigstens Klartext sprechen“, so Kreutzmann gestern auf Anfrage. Von einem generellen Aus für das Hotel-Projekt will sie indes nichts wissen. „Die LAG hält weiter an den Entwicklungsplänen für das Gelände fest. Es laufen bereits Aktivitäten, um einen neuen Investor zu finden“, so Kreutzmann. Auch bei anderen renommierten Projekten seien schließlich schon die Geldgeber abgesprungen. „Dann müssen wir eben neue suchen“, betonte Kreutzmann. Ob diese möglicherweise die vorhandenen Baupläne nutzen oder ganz andere vorlegen, ist ebenso offen. „Die Schweizer hatten damals den Entwurf mitgebracht, aber wir haben noch Kontakt zu dem Planer. Möglicherweise ließe sich so etwas bei Interesse auf juristischem Wege klären“, sagte Kreutzmann.

Von der Stadt Markkleeberg heißt es dazu: „Die Pläne ruhen, das ist uns bekannt“, so Rathaussprecher Daniel Kreusch. In der Verwaltung sehe man die Sache aber emotionslos. „Unter den Bürgern war das Projekt ja ohnehin nicht ganz unumstritten“, so Kreusch weiter. Dennoch werde von der Verwaltung die Schaffung der planerischen Voraussetzungen – die Umwidmung des Ackerlandes im Regional- und Flächennutzungsplan – weiter vorangetrieben, um wenn nicht dieses dann ein ähnliches Projekt in naher Zukunft realisieren zu können.

Ulrike Witt

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