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Im Herbst startet der Umbau des Gaschwitzer Bahnhofs

Im Herbst startet der Umbau des Gaschwitzer Bahnhofs

Ab Oktober wird der Bahnhof Gaschwitz im Zuge des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale modernisiert. Wie die Bahn am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung in der Orangerie informierte, werden Gleise, Oberleitungen, die Eisenbahnbrücke Neue Harth und Entwässerungsanlagen erneuert sowie Lärmschutzwände angelegt.

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Die Tage des alten Gaschwitzer Bahnhofes sind gezählt. Im Oktober beginnt nach über zehn Jahren Wartezeit die Modernisierung.

Quelle: Jörg ter Vehn

Markkleeberg. Der Bahnhof bekommt einen Mittelbahnsteig, einen neuen Personentunnel und zwei Aufzüge für den barrierefreien Zugang. Die Kosten belaufen sich laut Projektleiter Matthias Sieber für den gesamten Abschnitt Gaschwitz-Großdeuben auf 92 Millionen Euro. Die Fertigstellung soll Ende 2019 sein.

"Mit dem Umbau schaffen wir die Voraussetzungen, dass Nahverkehrszüge künftig vom Leipziger Hauptbahnhof durch den City-Tunnel über Gaschwitz und Böhlen nach Südwestsachsen und weiter bis Hof fahren können", erklärte Sieber. Gebaut wird bei rollendem Verkehr. Dafür werden die Züge innerhalb des Gaschwitzer Bahnhofs umgeleitet, im westlichen Teil 2015/16 vier Bauweichen, provisorische Gleise und ein Behelfsbahnsteig angelegt. Danach können die Hauptgleise, die Bahnsteige und der alte Tunnel zurück- und ab Frühjahr 2017 neu gebaut werden. "Nach Abschluss der Arbeiten wird der Mittelbahnsteig mit den neuen Hauptgleisen freigegeben und der Umbau des westlichen Teils kann starten", so Sieber.

In zwei Abschnitten soll auch die neue Harth-Brücke errichtet werden, beginnend im Herbst 2016 mit dem Abriss der alten und dem Bau einer Behelfsbrücke. Der östliche Teil der neuen Brücke werde zwischen März und Oktober 2017 gebaut, der westliche Teil 2018/19.

"Trotz optimaler Planung", wie Sieber betonte, seien Einschränkungen für Reisende und Anwohner nicht zu vermeiden. So werde im Herbst 2016/18/19 wegen der Inbetriebnahme der neuen Stellwerke Böhlen/Gaschwitz und der Einbindung des Bahnhofs tageweise Schienenersatzverkehr fahren. Gaschwitzer, die hinter der Harth-Brücke wohnen, werden 2017 bis 2019 ihre Häuser per Auto nur über den Schachtweg von Großstädteln aus erreichen. "Fußgänger und Radler können bis auf wenige Ausnahmen immer unter der Brücke durch", versicherte Sieber.

Die Vorbereitungen für den Ausbau haben längst begonnen. Seit Februar werden Bäume freigeschnitten und gerodet. Aus Altersschwäche zusammengefallen sei über Pfingsten das alte Stellwerk, berichtete Sieber. Die Gaschwitzer interessierten sich Donnerstag auch fürs Bahnhofsgebäude. Laut Sieber hat der Eigentümer eine Baugenehmigung, könnte parallel mit der Modernisierung loslegen. Laut Stadt plant er eine gewerbliche Nutzung und Wohnungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.06.2015
Ulrike Witt

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