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Markkleeberg Im Sportbad Markkleeberg können jetzt Landesrekorde purzeln
Region Markkleeberg Im Sportbad Markkleeberg können jetzt Landesrekorde purzeln
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16:25 06.07.2018
Christoph Kirsten, Uwe Horn und Karsten Schütze (von links) freuen sich über das Zertifikat, das dem Sportbad Wettkampftauglichkeit bescheinigt. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Die Schwimmstätte in Markkleeberg sei die zehnte in Sachsen, die sich mit dem Zertifikat schmücken darf, erklärte Uwe Horn, Mitglied der Kommission für Sportstätten und Umwelt beim DSV. „Das ist etwas Besonderes in der Region“, betonte Schütze. Die Voraussetzungen habe man bereits in der Planungsphase gestellt.

Die Begehung und Begutachtung für das Zertifikat erfolgte bereits im Mai durch die DSV-Kommission für Sportstätten. Neben Horn war auch Wolfgang Hein als Kommissions-Vorsitzender und DSV-Vizepräsident vor Ort. Akribisch gingen sie die Vorgabenliste durch. Die müsse für die Zertifizierung exakt eingehalten werden. „Unter anderem wurden Länge, Breite und Tiefe der Schwimmbahnen kontrolliert“, zählte Horn auf. So musste beispielsweise der Platz für eine Zeitmessanlage schon beim Planen der Beckenbreite eingerechnet werden. Auch eine entsprechende Anzahl von Nebenräumen, die den Wettkampfgerichten Platz bieten, ist nötig. Schwimmbahnleinen, die Beschaffenheit der Wendeplatten und der Startsockel inklusive der Haltegriffe müssen ebenfalls den hochgesteckten Standards entsprechen. Die vorhandenen reichten für die Einstufung in die Kategorie „D“. Noch lieber hätte der Oberbürgermeister die Einordnung in eine höhere Kategorie gesehen, doch sind diese Hallen mit 50-Meter-Becken vorbehalten.

Um ganz vorne zu landen, müsste ein zusätzliches Lehr- oder Einschwimmbecken her. Schließlich könne nicht jede Stadt gleich eine Olympia-Halle bauen, klang schließlich der Stoßseufzer. So werden auch künftig in Markkleeberg keine Weltrekorde aufgestellt. Bei Wettkämpfen der Jugend oder Junioren auf Bezirks- oder Landesebene könnten die Kurzbahn-Rekorde allerdings nur so purzeln.

„Wir würden uns über Initiativen aus den Vereinen freuen, solche Titelkämpfe als Gastgeber zu veranstalten“, sagte Schütze. „Allein der Bau brachte den Vereinen schon viel Zulauf, die Mitgliederzahlen sind gestiegen.“ Die Hallenzeiten seien begehrt, die Auslastung in den vier Bereichen Schul- und Vereinssport, öffentliche Schwimmzeiten sowie Reha-Angebote sehr gut.

Das Thema der Entwicklung des Schwimmsports in Markkleeberg werde man beim nächsten Treffen der AG Sportvereine ansprechen, nahm Kirsten den Faden auf. Das Sportbad habe sich in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr gut etabliert und wurde sowohl von der Bevölkerung als auch von den Vereinen hervorragend angenommen. Positiv seien besonders die Tendenzen im Bereich des Schulsports und externe Kursanbieter betreffend, was sich ab kommendem Schuljahr in ausgedehnten Schwimmzeiten widerspiegelt.

Schütze stellte auch die Bedeutung der Schwimmhalle im Umfeld der Seen heraus. Er würde gelegentlich gefragt, ob denn die Halle bei so vielen Badegewässern in der Umgebung notwendig sei. Gerade das sieht der Oberbürgermeister als Verpflichtung an. Aus Gründen der Sicherheit wolle man allen Kindern das Schwimmen beibringen. Zumal der Sommer ja nicht ewig andauere.

Bis zum 12. August ist die Halle wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten geschlossen.

Von Gislinde Redepenning

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