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Markkleeberg In Markkleebergs „Kuhle“ sollen bald Einfamilienhäuser entstehen
Region Markkleeberg In Markkleebergs „Kuhle“ sollen bald Einfamilienhäuser entstehen
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12:43 13.04.2016
Aufräumen: In Markkleeberg wird derzeit die „Kuhle“ nahe dem Stadtzentrum für ein großes Bauvorhaben hergerichtet. 30 Einfamillienhäuser sollen entstehen. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Die „Kuhle“ in Markkleebergs Innenstadt, lange Zeit eine unschöne, brachliegende frühere Industrieanlage, soll nun bebaut werden. Im Moment laufen Baumfäll- und Aufräumarbeiten.

Die Firma Anhöck- und Kellner Massivhaus aus Leipzig möchte auf dem rund 18 000 Quadratmeter großen Areal mitten in der Stadt an der Hohen Straße nicht weniger als eine kleine neue Siedlung bauen: Ein Mehrfamilienhaus und 30 Einfamilienhäuser sollen laut einer Mitteilung der Firma dort entstehen. Der Bebauungsplan für das Gebiet sei in Bearbeitung, die öffentliche Auslegung werde voraussichtlich im Sommer durchgeführt, hieß es.

„In den kommenden Wochen soll mit dem Abbruch der ehemaligen Industriegebäude begonnen werden“, teilte die Firma mit. Im Zuge dieser Maßnahmen seien auch Baumfällarbeiten nötig.

Diese dürften inzwischen weitgehend abgeschlossen sein. Am Dienstag waren Mitarbeiter noch mit einem Bagger beschäftigt, die gesägten Stämme abzutransportieren. Wann genau der Abriss der zumeist verfallenen Gebäude, in denen es in der Vergangenheit immer wieder gebrannt hatte, beginnen soll, war auf der Baustelle selbst nicht zu erfahren. Erst müssten auch noch Bodenproben entnommen werden, hieß es dort.

In ihrer Mitteilung lobt die Firma vor allem die zentrale Lage und die sehr gute Verkehrsanbindung des Areals. Im Mehrfamilienhaus entstünden für Familien und Senioren geeignete Wohnungen mit Terrasse oder Balkon. „Im Dachgeschoss sieht das Konzept zwei große Dachgeschosswohnungen mit Dachterrasse vor“, so Anhöck & Kellner. Alle Wohnungen seien optimal nach Osten und Westen ausgerichtet. Der Vertrieb der ersten Einheiten beginne im Sommer.

Die Firma bringt Erfahrung fürs Bauen in der Innenstadt mit. In Leipzig-Plagwitz errichtet sie derzeit in einem dritten Bauabschnitt aufwändige Stadthäuser an der Weißen Elster, plant zudem im Graphischen Viertel Einfamilienhäuser in den „Heinrichsgärten“. Aktiv ist sie nach eigenen Angaben zudem in Erfurt, Jena/Weimar sowie in Ilmenau und im Ilm-Kreis.

Bei der Stadt Markkleeberg begrüßt Oberbürgermeister Karsten Schütze das Vorhaben. „Wir befürworten das geplante Bauvorhaben, das Grundstück vor Ort lag bereits seit Längerem brach“, heißt in der mit dem Rathaus abgestimmten Erklärung zum geplanten Bau. „Der Wohnungsbau auf diesem Gelände, besonders vor dem Hintergrund der Stadt Markkleeberg als Zuzugsgebiet, trägt zur Profilierung und Standortaufwertung unseres Stadtzentrums bei“, so Schütze in der Erklärung.

Das Bauvorhaben befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum, das die Stadt in den nächsten Jahren Stück für Stück aufwerten möchte. Der neue S-Bahnanschluss und der Busbahnhof nebenan sind bereits fertig, als nächster Schritt gilt die Fertigstellung des Sportbades zum Ende des Jahres. Ideen für die Umgestaltung erbrachte zudem ein Wettbewerb zur „Neuen Mitte“.

Von Jörg ter Vehn

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