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In Zöbigker gibt es 50 neue Grundstücke für Häuslebauer

Bauen im Südraum In Zöbigker gibt es 50 neue Grundstücke für Häuslebauer

Von vielen beinah unbemerkt wächst in Zöbigker zwischen Sonnen- und Meißenweg, Zöbigker- und Schmiedestraße seit drei Jahren ein neues Wohngebiet heran. Mit 22 Hektar ist es halb so groß wie der Eulenberg und bietet Platz für insgesamt 100 Einfamilien- und Doppelhäuser.

Insgesamt 100 Einfamilien- und Reihenhäuser entstehen im neuen, rund 22 Hektar großen Wohngebiet in Zöbigker.Während die Grundstücke im westlichen Teil (hier im Bild) vom Eigentümer Reinbau veräußert worden sind, setzt die Stadt auf ihren Flächen auf Erbbaupacht.

Quelle: Ulrike Witt

Markkleeberg. Von vielen beinah unbemerkt wächst in Zöbigker zwischen Sonnen- und Meißenweg, Zöbigker- und Schmiedestraße seit drei Jahren ein neues Wohngebiet heran. Mit 22 Hektar ist es halb so groß wie der Eulenberg und bietet Platz für insgesamt 100 Einfamilien- und Doppelhäuser. Während im westlichen Teil auf dem Areal der Reinbau bereits fast 50 Familien ihr neues Zuhause bezogen haben, ist der östliche, im Eigentum der Stadt befindliche Teil noch unbebaut. Das wird sich bald ändern.

„Hier entsteht mehr als ein Wohngebiet, das ist ein Landschaftspark mit Eigenheimen, Grün, Wegen und künftig auch einem Spielplatz“, schwärmte Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) beim Vor-Ort-Termin. Anlass war die Fertigstellung der Von-Lindenthal-Straße. Rechts und links der Straße sind gemäß der 1. Änderung des Bebauungsplanes Caritas Kinder- und Jugenddorf von 2014 ganze 50 Grundstücke für Häuslerbauer vorgesehen, zudem eine rund 10 000 Quadratmeter große Vorbehaltsfläche für eine neue Grundschule. Der Bauboom, die Lust auf die eigenen vier Wände, bringt die Stadt hinsichtlich der sozialen Infrastruktur in Zugzwang. Wie berichtet, wird auf der anderen Seite des neuen Wohngebietes, an der Ecke Sonnenweg/Schmiedestraße, derzeit schon eine neue Kita errichtet.

Anders als die private Reinbau, die ihre 50 Grundstücke verkauft hat, setzt die Stadt bei ihren Flächen auf Erbbaupacht. Der Vorteil: „Das sichert uns langfristig Erträge von jährlich rund 300 000 Euro. Das ist weit besser als eine einmalige Einnahme. Außerdem ist die Erbbaupacht angesichts der mittlerweile horrenden Grundstückspreise von bis zu 400 Euro pro Quadratmeter eine sinnvolle Alternative“, betonte Schütze. Voraussetzung ist ein Stadtratsbeschluss, der die Erbbaupacht über 90 oder 99 Jahre fixiert. Spätestens nach der Sommerpause solle dieser verabschiedet werden, danach zügig mit der Vermarktung der zwischen 400 und 600 Quadratmeter großen Grundstücke begonnen werden. „Wir gehen von einem regen Interesse aus. Es handelt sich schließlich um ein innerstädtisches Wohngebiet nur wenige hundert Meter vom Cospudener See entfernt“, so der Rathauschef. Beim Gebäude- und Liegenschaftsmanagement im Rathaus liegen denn auch etliche Anfragen vor.

Zirka 2,1 Millionen Euro hat die Stadt Markkleeberg bislang in die medientechnische und verkehrliche Erschließung des neuen Wohngebietes investiert, weitere 800 000 Euro sollen bis 2019 folgen. So wurden seit 2015 die Schmiedestraße zwischen Sonnenweg und Hermann-Müller-Straße ausgebaut, die Montessoristraße und die Von-Lindenthal-Straße sowie ein Fußweg entlang der Zöbigkerstraße und eine Bushaltestelle angelegt. Letztere sichert kurze Wege und soll den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr erleichtern. Auch der nächste S-Bahn-Haltepunkt in Großstädteln ist nur 300 Meter entfernt.

Zum Verweilen lädt der Landschaftspark mit Weg, Bäumen – viele davon als Ausgleichspflanzung – und Bänken ein. Geschaffen wurden außerdem ein erstes Regenrückhaltebecken an der Schmiedestraße, ein Lärmschutzwall und 71 neue LED-Lichtpunkte. Letztere zur Hälfte von der Reinbau bezahlt. Fertiggestellt werden soll bis Ende 2017 der Fröbelbogen einschließlich des Anteils Meißenweg. In den kommenden beiden Jahren werden noch der Lindenweg gebaut, ein zweites Sickerbecken und in der Mitte des Wohngebietes ein Spielplatz samt Zuwegung. „Was in Zöbigker entstanden ist, kann sich sehen lassen“, zeigte sich Schütze beim Rundgang angetan.

Von Ulrike Witt

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