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Investitions-Schwerpunkt Störmthaler See

Investitions-Schwerpunkt Störmthaler See

Großpösna. Trotz aller finanzieller Engpässe will die Gemeinde Großpösna auch im nächsten Jahr weiter investieren. Der Schwerpunkt werde am Störmthaler See liegen, kündigte Kämmerin Rita Ackermann bei der Vorstellung der Eckdaten für 2013 an.

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Investitionsschwerpunkt: Die Erschließung der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See läuft und soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Quelle: André Kempner

Die Zahlen seien noch nicht endgültig, eine Art Wunschzettel, spiegelten aber den aktuellen Stand der Diskussion wider, erklärte Ackermann einleitend. Ohnehin werde der Haushalt noch einmal gesondert beraten und beschlossen. Gleichwohl bat Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch die Gemeinderäte, die Eckdaten zu diskutieren und Änderungswünsche, Vorschläge und Ideen der Verwaltung mitzuteilen.

Größter Ausgabenpunkt für Großpösna soll im kommenden Jahr die weitere Erschließung der Magdeborner Halbinsel sein. Gut 1,5 Millionen Euro sollen dort investiert werden, wovon etwa 1,4 Millionen aus Zuschüssen und ein kleiner Teil von den Kommunalen Wasserwerken Leipzig fließen sollen. Per eigenem Beschluss gesichert wurde in der Sitzung zudem der Anschluss der Schiffsanlegestellen Güldengossa, Gewässerverbund und Alter Aussichtspunkt ans Rundwegenetz. Wie berichtet, war eine Förderung über die so genannten Paragraf-Vier-Mittel der erweiterten Tagebausanierung unwahrscheinlich geworden. Die Gemeinde habe sich darauf um andere Quellen bemüht, habe die Zusage, dass die Wege ins Programm „Integrierte Ländliche Entwicklung“ kommen könnten. Von etwa 240 000 Euro Kosten würden dann 160 000 Euro gefördert – aber nur, wenn Großpösna möglichst schnell einen Antrag stelle. Daher habe sie auf den Beschluss quasi als Vorgriff auf den Etat 2013 gedrängt, so Lantzsch.

Der Ausbau der Konsumgasse in Störmthal soll laut Ackermanns Unterlagen nach 5300 Euro in diesem Jahr mit knapp 30 000 Euro im nächsten Jahr zu Buche schlagen. 2015 sind dort noch einmal weitere 33 000 Euro eingeplant.

Weitere 12 000 Euro sieht der Etatentwurf für den zweiten Bauabschnitt des Geopfades vor. Im Plan drin sind ferner Ausgaben in Höhe von 44 000 Euro für den Ausbau der Waldstraße.

In der Wunschliste zwar enthalten, aber zur Streichung vorgesehen ist der rund 251 000 Euro teure Bau der Wiesenstraße. Wie Bürgermeisterin Lantzsch erklärte, werde es dafür im nächsten Jahr voraussichtlich keine Fördermittel geben. Außerdem hätten die Wasserwerke mitgeteilt, sich im Folgejahr am Ausbau beteiligen zu können. Da mache es Sinn, die Maßnahme ein Jahr zu verschieben, erläuterte sie. Die Auenhainer Straße und die Dorfstraße in Störmthal sollen erst ab 2015 in Angriff genommen werden. Für den zügigen Ausbau Letzterer machte sich Doris Parentin stark. Die Störmthaler Ortschefin erinnerte an den schlechten Zustand der Dorfstraße. Lantzsch erklärte, lieber heute als morgen den Bau zu wollen. Aber mit der 2014 fertigen Umgehungsstraße sei ja erst mal ein Großteil des Verkehrs aus dem Ort raus.

Jörg ter Vehn

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