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Investor will Hausboote auf dem Störmthaler See anbieten

Tourismus Investor will Hausboote auf dem Störmthaler See anbieten

Wenn alles gut geht, sollen auf dem Störmthaler See ab dem Frühjahr 2018 Hausboote das touristische Angebot vergrößern und Besuchern erholsame Kurzerlaube auf dem Wasser ermöglichen. Im Gemeinderat in dieser Woche stellte ein Investor seine Pläne vor und bekam dafür viel Zuspruch.

Urlaub auf dem Hausboot – hier ein Symbolfoto – kommt mehr und mehr in Mode. Jetzt hat ein Investor seine Pläne für den Störmthaler See vorgestellt

Quelle: dpa

Grosspösna. Wenn alles gut geht, sollen auf dem Störmthaler See ab dem Frühjahr 2018 Hausboote das touristische Angebot vergrößern und Besuchern erholsame Kurzurlaube auf dem Wasser ermöglichen. Im Gemeinderat in dieser Woche stellte ein Investor seine Pläne vor und bekam dafür viel Zuspruch.

Nein, genannt werden mit Namen möchte er in der Öffentlichkeit noch nicht, erklärte der studierte Kaufmann aus der Region. Das Projekt stehe noch am Anfang, er habe noch eine Anstellung und sein Arbeitgeber wisse nichts von den Plänen, bat er um Zurückhaltung. Den Großpösnaer Gemeinderäten stellte er diese Woche dennoch sein komplett durchkalkuliertes Projekt schon mal ausführlich vor.

Ähnlich wie die Boote, die auf der Mecklenburgischen Seenplatte zu mieten sind, sollten auch die Schiffe für den Störmthaler und den Markkleeberger See werden: Ferienhausähnlich, aber hochwertig ausgestattet, plant er für den Beginn drei Hausboote. Darunter mache es wirtschaftlich wenig Sinn, so der Investor. Die Boote würden nach seinen Angaben eigens gebaut – und natürlich in den Außenmaßen entstehen, dass sie auch durch die Kanuparkschleuse zum Markkleeberger See passten, so der Mann.

Platz haben sollten die Hausboote für bis zu sechs Personen. Es gebe jeweils zwei Schlafstellen für zwei Personen im Bug und im Heck und weitere bei Bedarf im Wohnraum. Angetrieben werden sollten sie von Verbrennungsmotoren nach der strengen Bodensee-Norm. Auf Nachfrage der Gemeinderäte erklärte der Investor, dass sich Elektro-Antriebe bei Hausbooten wegen der Größe und der nötigen Sicherheit bislang im Vermietbetrieb nicht durchgesetzt hätten. Zudem lade die Maschine während der Fahrt auch die Akkus auf, so dass die Hausboote, ausgestattet mit Wasser- und Abwassertanks, auch autark unterwegs sein könnten.

„Heimathafen der Schiffe wird die Magdeborner Halbinsel“, erklärte der Kaufmann. Dort wolle Vineta-Chef Rüdiger Pusch neben der vorhandenen Steganlage eine weitere mit Platz auch für Hausboote schaffen.

Pusch bestätigte am Freitag die Pläne. Es gehe um einen Steg für etwa 30 normale Segelboot-Liegeplätze sowie „10 bis 15 Hausboote“, sagte Pusch. Die nötigen Gespräche seien positiv gelaufen, er sei zuversichtlich, „dass wir im Frühjahr 2017 damit fertig werden“, erklärte er. Der Krystallpalast als Vineta-Betreiber werde aber nur die Steganlage bauen, die Hausboote seien Sache des Investors, der sich bei ihm am Steg einmiete. Es sei aber genug Platz am Steg, dass private Besitzer von Hausbooten ihr Schiff gerne mal für eine Saison an den Störmthaler See legen könnten, sagte er.

Der Investor kündigte an, seine Schiffe tageweise vermieten zu wollen. Zielgruppe seien neben Kurzurlaubern auch Jugendgruppen, Hochzeitsgesellschaften und Städtetouristen. Die Boote seien gut gedämmt und beheizbar, so dass sie ganzjährig angeboten werden könnten. Er rechne mit einer durchschnittlichen Auslastung von 45 Prozent, was den bisherigen Erfahrungen von Einrichtungen im Südraum Leipzig entspreche.

Neben der Erschließung der Steganlage sei für ihn eine weitere Voraussetzung, dass es weitere Anlegeplätze am See gibt, am besten mit jeweiligen touristischen Angeboten dort. Zudem wünsche er sich die Zusicherung von Exklusivität am Störmthaler und am Markkleeberger See.

Von Hausbootplänen dort ist bislang nichts bekannt. Am Cospudener See will Brot & Kees-Betreiber Thomas Rechnagel – wie berichtet – mittelfristig eine kleine Flotte von Hausbooten anbieten. Eine schiffbare Verbindung rüber nach Störmthal gibt es aber nicht - also auch keine Konkurrenz auf dem Wasser

Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) erklärte, dass das Projekt nur gemeinsam mit Markkleeberg entwickelt werden könne. Fest stehe, dass Großpösna keine weiteren Anlegestellen errichten werde. „Und wir haben am See für Kopflander gebaut“, gab sie zu bedenken. Die Hausboote könnten mit zwei Meter langen Ankerstangen in Ufernähe festmachen, so der Investor. „Aber es sind wohl noch viele Gespräche nötig“, räumte er ein.

Von Jörg ter Vehn

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