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Markkleeberg Ja zur Landesgartenschau 2015
Region Markkleeberg Ja zur Landesgartenschau 2015
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19:12 16.09.2010
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Markkleeberg

„Herzlichen Dank. Eine einstimmige Bewerbung ist natürlich ziemlicher Rückenwind“, sagte ein sichtlich zufriedener Rathauschef. Seit Klose Mitte April beim Wirtschaftsempfang im Großen Lindensaal die Idee öffentlich gemacht hat und die Abgeordneten einen Monat später die Verwaltung mit der Erstellung eines Konzeptes beauftragt haben, laufen die Vorbereitungen für die Landesgartenschau auf Hochtouren.

Eines zeigte sich von Beginn an: Die Bewerbung findet breite Unterstützung. Kloses Vision, den einstigen Herfurth’schen Landschaftspark aus seinem beinah 20 Jahre währenden Dornröschenschlaf zu holen, Markkleeberg-Ost und -West und damit auch die beiden neuen Seen miteinander zu verbinden, traf in der Großen Kreisstadt auf fruchtbaren Boden. Dass er mit der Landesgartenschau auch Druck in Sachen Agra-Brücke aufbauen will, stieß letztlich nur beim Straßenbauamt Leipzig auf Widerspruch.

Und so fügte sich in den vergangenen Wochen Mosaikstein für Mosaikstein zusammen: Anfang August präsentierte das Landschaftsarchitekturbüro Seelemann die ersten Pläne für das künftige Agra-Veranstaltungsgelände (die LVZ berichtete), mehr als 1700 Unterschriften wurden gesammelt, prominente Unterstützer wie der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), der Maler Neo Rauch und der Musiker Frank-Michael Erben gewonnen. Und nicht zuletzt stellten die Stadträte in den Ausschüssen die Weichen für eine erfolgreiche Bewerbung unter dem Motto „Grüne Brücken – blaue Bänder“. Ob diese letztlich gelingt, bleibt bis Ende Dezember offen. Erst dann fällt das Kabinett in Dresden die Entscheidung.

„Sollten andere den Zuschlag erhalten, dann haben wir mit unserem Konzept einen guten Masterplan in der Tasche“, betonte Klose mit Blick auf das Modell des neuen Agra-Parkes. Schon sehr frühzeitig hatte die CDU-Fraktion genau darauf gedrängt. „Allerdings können wir die Entwicklung mit einer Landesgartenschau wesentlich besser befeuern“, so Klose. Immerhin 3,5 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen bereits an Fördermitteln zugesagt, eine weitere sei so gut wie sicher, heißt es im Rathaus. Insgesamt wird im Finanzierungskonzept von einem Investitionsvolumen von elf Millionen Euro, im Durchführungskonzept von fünf Millionen Euro ausgegangen.

Auf ungläubiges Staunen stieß am Rande der Ratssitzung das Verhalten von Zuschauer Daniel Knorr. Der Linke, der aktiv an der Bornaer Bewerbung für die Landesgartenschau 2015 mitarbeitet, fotografierte mit seinem Handy die den Stadträten vorliegende Bewerbungsmappe ungeniert ab.

Ulrike Witt

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