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Markkleeberg "Jeder, der möchte, kann zu uns kommen"
Region Markkleeberg "Jeder, der möchte, kann zu uns kommen"
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15:52 28.12.2009
Marianne Kruber, Evelyn Beitz und Anne Jander (von links) packen Umzugskartons in der DRK-Geschäftsstelle in der Hauptstraße 56 in Markkleeberg. Quelle: André Kempner
Markkleeberg

Schon am kommenden Montag will das DRK, Kreisverband Leipzig-Land, sein neues Domizil in der Hermann-Landmann-Straße 8 eröffnen.

„Gleich um die Ecke und mit reichlich Platz“, wie Evelyn Beitz, Leiterin der psychosozialen Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige, betont. Sie lieferte den Grund für die neuen Räumlichkeiten. „Unser monatlich stattfindender Frühstückstreff platzt aus allen Nähten. Deswegen möchten wir künftig zusätzlich einen Tagestreff anbieten“, erläutert Beitz. In den alten Räumen, die seit 1991 auch die Schwangerschafts-, Ehe- und Lebensberatung sowie einmal wöchentlich ebenso die Schuldnerberatung der Diakonie beherbergen, gab es dafür keine Möglichkeit.„Der Treff soll feste Anlaufstelle für Sucht- und psychisch Kranke, aber auch sozial Benachteiligte und Einsame sein“, erklärt Beitz. Vielen von ihnen fehle nach Jahren der Arbeitslosigkeit und/oder Abhängigkeit ein klar strukturierter Tagesablauf. „Und gerade dieser ist wichtig, um das Leben wieder in den Griff zu bekommen“, so Beitz. Voraussichtlich ab Mitte Januar wird der Tagestreff montags bis donnerstags von9 bis 14 Uhr offenstehen: als alkoholfreie Begegnungsmöglichkeit, mit Frühstücks- und Kochgruppen, gemeinsamen Freizeitaktivitäten, einer Dusche sowie Computer- und Internetzugang.„Jeder, der möchte, kann zu uns kommen und wird sehen, ob er sich gut aufgehoben fühlt", sagt die Leiterin der Suchtberatungsstelle. Ansprechpartnerin wird indes nicht die Chefin, sondern Marianne Kruber sein. Vor einigen Jahren noch selbst betroffen, jetzt Teil des DRK-Teams. Sie steht für persönliche Gespräche bereitet und vermittelt Kontakte zu Hilfsangeboten. Zudem soll sie Ideen der Besucher aufgreifen und umsetzen. Eine gibt es schon. „Vielleicht machen wir eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt auf. Das entspricht den Fähigkeiten und Neigungen unserer Betroffenen“, weiß Beitz.In diesen Tagen rund ums Weihnachtsfest und den Jahreswechsel hat sie übrigens besonders viel zu tun. „Für etliche unserer Klienten ist diese Zeit eine besondere Herausforderung.“ Deswegen soll es auch keine lange Umzugspause geben. Gestern wurden noch die letzten Termine wahrgenommen, schwierige Situationen abgeklärt. Ab 4. Januar stehen Beitz und ihre Frauen wieder bereit: dann unter neuer Adresse, aber selber Telefonnummer 0341 3580762.

Ulrike Witt

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