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Jena – Markkleeberg in vier Tagen

Jena – Markkleeberg in vier Tagen

Was es im Herbst 1813 bedeutet haben muss, täglich 40 Kilometer und mehr in voller Ausrüstung zu marschieren, das können auch die zwölf Frauen und Männer nur erahnen, die am Mittwochnachmittag am Torhaus Markkleeberg von Vereinspräsident Wolfgang Gerlach in Empfang genommen wurden.

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Dem Ziel ganz nah: Torhaus-Vereinspräsident Wolfgang Gerlach (rechts) winkt den Teilnehmern des Marsches in Markkleeberg zu.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Die Truppe, zu der ein Franzose, vier Belgier und sieben Deutsche gehören, hatte sich am Sonntag in Vierzehnheiligen bei Jena auf den Weg gemacht. Ihrem Ziel Markkleeberg haben sie sich in vier Etappen über Tautenburg, Osterfeld und Großgörschen genähert. „Dank einiger Abkürzungen sind das etwa 95 Kilometer,“, erklärte der für den Marsch verantwortliche Colin Schneider.

Der 30-jährige Leipziger schlug wie seine Mitstreiter, geschafft, aber durchaus zufrieden, in der Feldschmiede auf dem Biwakplatz sein Nachtlager auf: „Wir möchten der Öffentlichkeit die Geschichte näherbringen. Deshalb haben wir uns für diese Route entschieden. Sie erinnert an die Schlachtfelder von Jena und Auerstedt 1806 und an die Völkerschlacht bei Leipzig 1813.“ Beeindruckt waren die Teilnehmer vom herzlichen Empfang durch die Bürgermeister der Etappenorte und berichteten begeistert von den vielen Gesprächen am Wegesrand.

„Es sind Freundschaften entstanden, aber es war nicht immer einfach“, gestand Schneider. Einige seien an ihre Leistungsgrenze gekommen. So wie der Belgier Jean-Michel Roget, der in seiner Heimat der Traditionsgruppe „Die 48. Linie“ vorsteht: „Es ist unvorstellbar, was die Menschen damals leisten mussten. Die konnten sich nach dem Marsch nicht hinlegen wie wir, die mussten in die Schlacht ziehen.“ Er habe grenzenlosen Respekt vor den napoleonischen Armeen.

Wer die Teilnehmer des Gedenkmarsches kennenlernen möchte, hat dazu am Wochenende die Gelegenheit. Zum Beispiel beim Schauexerzieren vor dem Torhaus am Samstagmittag.

Ulrike Witt

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