Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
"Jetzt geht es endlich voran"

"Jetzt geht es endlich voran"

Blauer Himmel, Sonne satt – besseres Wetter hätte es für die Eröffnung der Beachvolleyball-Plätze und die Freigabe der Skateranlage am Samstag in Gaschwitz gar nicht geben können.

Voriger Artikel
Einblick in den Südraumtunnel
Nächster Artikel
Strom für Region fließt über Zwenkau

Skater Florian demonstriert den versammelten Zuschauern, was auf der nun übergebenen Anlage alles möglich ist.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Die Stimmung war denn auch sommerlich ausgelassen. Sportdress und Basecap statt Anzug und Krawatte bestimmten das Bild. Unter den Gästen waren Bauamtsleiterin Kerstin Findeisen, Ortschaftsratsvorsitzender Günter Schwarze (SPD), die Stadträte Andreas Hesse, Annett Zange (beide CDU), Karsten Schütze (SPD) sowie der Vorsitzende der TSG Markkleeberg von 1903 Rainer Leipnitz und Ulrike Mechsner vom jungen SV Gaschwitz 09.

„Wir freuen uns, dass heute das erste sichtbare Ergebnis der millionenschweren Förderprojekte Soziale Stadt und Efre übergeben werden kann“, betonte Bürgermeister Philipp Staude beim ersten Termin auf dem Sportplatz an der Hauptstraße. Wie berichtet, fließen in den nächsten Jahren insgesamt 12,5 Millionen Euro in den Markkleeberger Ortsteil, allein 1,36 Millionen in die Anlage unterhalb der A 38.

phpee73c94554201006062339.jpg

Markkleeberg. Blauer Himmel, Sonne satt – besseres Wetter hätte es für die Eröffnung der Beachvolleyball-Plätze und die Freigabe der Skateranlage am Samstag in Gaschwitz gar nicht geben können. Die Stimmung war denn auch sommerlich ausgelassen. Sportdress und Basecap statt Anzug und Krawatte bestimmten das Bild.

Zur Bildergalerie

Rund 130 000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Efre wurden bereits im Herbst 2009 in die Umgestaltung des Außengeländes gesteckt. Und so können sich die Gaschwitzer pünktlich zur Freiluftsaison 2010 über drei Beachvolleyball-Plätze in Ostseestrandqualität, ein Schachbrett, den Fitnessbereich, Bänke und einen Spielplatz freuen. Aber das war nur der Anfang. Seit Mitte März wächst in direkter Nachbarschaft der alten, die neue Vereinssporthalle. Ein Abstecher zum Rohbau gehörte daher zum Pflichtprogramm der Besucher.

„Jetzt geht es endlich voran“, meinte Ortsvorsteher Schwarze. Stadtrat und Ortschaftsratsmitglied Manfred Reuter (Linke) strahlte auch, konnte sich aber einen Seitenhieb Richtung Sozialamtsleiter Wolfgang Heinze nicht verkneifen: „Wenn ich daran denke, dass noch vor zwei Jahren über einen ersatzlosen Abriss laut nachgedacht wurde ... .“

Staude bedankte sich bei Planer Ralph Kaiser und bei der Zwenkauer Landschaftsbaufirma Reculta, die das Projekt gemeinsam umgesetzt haben. Vorm ersten Aufschlag am Netz hatte der Bürgermeister allerdings doch noch zwei Kritikpunkte: „Mir fehlt ein zischendes Bier und irgendwie bin ich enttäuscht, dass nur eine Frau mitspielt.“ Von den Männern erntete er ein Schmunzeln und so mancher dachte wohl an die knackigen Popos der Profi-Beachvolleyballerinnen. Eine halbe Stunde später zog die Karavane in die Cröbernsche Straße. Hinter dem Jugend- und Begegnungszentrum (JBZ), wo der Internationale Kindertag nachgefeiert wurde, warteten das ersehnte Pils, aber auch Florian, Beshann und Nils. Die Quarterpipe ist ihr Element. Seit Monaten nutzen sie regelmäßig die neue Skateranlage. Die war zwar Mitte September fertiggestellt und vom Tüv abgenommen worden, die Freigabe verschob die Stadt indes zum Unverständnis vieler Gaschwitzer mehrfach.

„Ein Dankeschön“, gab es dennoch von Schwarze. Aber auch den Verweis auf vier lange Jahre, in denen nicht wenige die Hoffnung aufgegeben hatten. Mehrere Lärmschutzgutachten, die Altlast Gaschwitzer Bad und schließlich das Sächsische Naturschutzgesetz brachten Bürger, Ortschafts- und Stadträte bisweilen auf die sprichwörtliche Palme und kosteten die Stadt letztlich ganze 65 000 Euro. „Wir sind froh, dass die Jugendlichen die Skateranlage in Besitz genommen haben. Sie ist eine große Bereicherung für das bislang karge Freizeitangebot“, so Schwarze. Staude, der sich ob seines 2011 anstehenden 60. Geburtstages nicht zu einer Runde auf dem Skateboard überreden ließ, mahnte die Jungs: „Fahrt immer vorsichtig, setzt einen Helm auf.“ Der elfjährige Nils nickte und setzte zum nächsten Sprung an. „Voll geil“, lautete sein Urteil.

Ulrike Witt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Markkleeberg
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

17.10.2017 - 14:28 Uhr

Spieler von Roter Stern Leipzig sind beim Auswärtsspiel am Sonntag in Schildau bespuckt und beleidigt worden. Der TSV-Vorstand sieht eine Mitverantwortung bei den Messestädtern.

mehr