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Markkleeberg Jetzt ist klar: Nutzung erst ab Frühjahr 2015
Region Markkleeberg Jetzt ist klar: Nutzung erst ab Frühjahr 2015
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15:00 19.05.2015

Wie LMBV-Sprecherin Claudia Gründig am Nachmittag informierte, würden die Verantwortlichen dem Hochwasserschutz oberste Priorität einräumen. Weil er im Ernstfall die Stadt und die Region Leipzig schützt, wie Anfang Juni 2013 schon geschehen, habe der Zwenkauer See eine hohe wasserwirtschaftliche Bedeutung. Dennoch sei gestern gemeinsam nach einer Lösung gesucht worden, inwieweit Hochwasserschutz und Nutzung in Einklang gebracht werden können, betonte Gründig.

Indes es bleibt bei dem Anfang Dezember von Rolf Schlottmann, Abteilungsleiter Planung Mitteldeutschland bei der LMBV, verkündeten Szenario (die LVZ berichtete). Die Flutung wird zugunsten des Hochwasserschutzes bewusst verzögert. Erst Ende 2014/Anfang 2015 soll der für die Nutzung des Sees und des Hafens notwendige Wasserstand von 112 Meter erreicht werden. Aktuell liegt der Pegel bei 110,5 Meter. Laut Gründig wollen sich die Landesdirektion Sachsen und die LMBV im Frühjahr 2014 über die weitere Flutung bis zum Endwasserstand von 113,5 Meter verständigen.

"Ich bin über die Entscheidung überhaupt nicht glücklich", erklärte Bürgermeister Holger Schulz (CDU). Andererseits könne er verstehen, dass der Hochwasserschutz vorgehe. "Es wäre unverzeihlich, wenn Menschen wegen einer vorzeitigen Flutung gefährdet würden." Außerdem hege er die leise Hoffnung, dass sich bei den nächsten Gesprächen im Frühjahr noch etwas tut. "Vielleicht sitzt dann endlich auch mal die Stadt Zwenkau mit am Tisch."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.12.2013
Ulrike Witt

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