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Markkleeberg Jugendclub Gaschwitz wieder offen: "Bitte nicht alles komplett umkrempeln"
Region Markkleeberg Jugendclub Gaschwitz wieder offen: "Bitte nicht alles komplett umkrempeln"
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14:31 19.05.2015
Eröffnungsfeier im neuen Jugendklub Gaschwitz. Quelle: André Kempner

Überrascht über die Veränderungen in den Räumlichkeiten waren aber nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch Stadträte, Eltern und Großeltern.

"Es ist viel schöner als vorher, vor allem die Sofas sind toll", sagte der zwölfjährige Max und lümmelte sich auf die rote Couch in der Ecke. Er konnte es kaum abwarten, wieder hierher zu kommen und sich mit seinen Freunden zu treffen. "Jeden Tag nach der Schule komme ich her", erzählte er. Von den Veränderungen im Klub, dessen Träger nun das Christliche Jugenddorf Chemnitz (CJD) ist, war er überzeugt, was der Alltag bringt, bleibt für ihn aber noch abzuwarten.

Noch ein wenig skeptisch, aber ebenfalls von den Möbeln und der gemütlichen Atmosphäre angetan, erkundeten Uwe Kunze und Steven Kloß das P 12. Beide sind seit Jahren mehrmals in der Woche hier, "wir gehören sozusagen zum lebenden Inventar". Allerdings wollen beide die kommenden Wochen abwarten, ob der Klub nach wie vor ihr zweites Zuhause bleibt. "Unter dem bisherigen Betreiber haben wir hier viel erlebt und gemeinsam geschafft", sagte der 21-jährige Steven. Er hoffe, dass mit den zwei neuen Sozialarbeitern Maria Fischer und Dominic Müller "nicht alles komplett umgekrempelt" werde.

Das haben die zwei auch nicht vor, "wir gucken in den nächsten Tagen erst einmal, was sich die Jugendlichen wünschen", sagte Müller. Zur Eröffnung war auch der bisherige Träger, das JBZ, gekommen. Margitta Schmidt, die frühere Leiterin, wünschte ihren beiden Nachfolgern vor allem, "dass sie den Nerv der Jugendlichen treffen". Nun hofft sie, dass der Verein JBZ neue Räumlichkeiten in Markkleeberg findet, "dann wollen wir in der politischen Schiene mit den Jugendlichen arbeiten". Denkbar sei zukünftig zudem eine Kooperation mit dem neuen Träger.

Stoyan Dimitrov, Fachbereichsleiter für die offene Jugendarbeit beim CJD, ist guter Hoffnung, dass der Klub nach wie vor gut angenommen wird. Vier Grundpfeiler habe das Konzept, das umgesetzt werden solle: Freizeitangebote, Beratung für Jugendliche und Eltern, Stärkung von sozialen Kompetenzen und Projektarbeit wie zum Beispiel einen Filmdrehen.

Geöffnet ist das P12 montags bis freitags jeweils von 14 bis 20 Uhr. An jedem ersten Samstag im Monat gibt es eine Disko.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2014
Julia Tonne

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