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16:26 19.05.2015

"Hier liegt offensichtlich ein Missverständnis vor. Es geht nicht darum, die bereits aktiven Jugendlichen zu kritisieren. Wir wollen nur die gute Arbeit, die teilweise seit elf Jahren geleistet wird, auf eine breite Basis stellen und der Stimme des Jugendstadtrates mehr Gewicht verleihen", erklärt Funke. Dazu gehöre auch, sich über die demokratische Legitimation Gedanken zu machen. Dass Bedarf bestehe, hätten zahlreiche Gespräche gezeigt.

Bedenklich finde er, wenn Paul Grauwinkel sage, dass Aktivposten mit einer demokratischen Wahl nie den Weg ins Gremium gefunden hätten. "Wahlen pauschal abzulehnen, weil man möglicherweise selbst nicht gewählt werden könnte, zeugt von einem merkwürdigen Demokratieverständnis", so Funke. Junge Union und Grüne Jugend wollten einen Jugendstadtrat, der den Namen auch verdient und eine echte Interessenvertretung sei.

Den Verweis auf die niedrige Wahlbeteiligung in Borna sieht Funke nicht als Gegenargument, sondern als Herausforderung. "Eine hohe Wahlbeteiligung junger Menschen liegt in unser aller Interesse. Wir wollen ein Bewusstsein für die Möglichkeiten schaffen, am demokratischen Meinungsbildungsprozess mitzuwirken. Ein legitimiertes Parlament kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten", betont Funke.

Sein Angebot: "Wir sollten gemeinsam daran arbeiten, den Jugendstadtrat zu stärken und eine hohe Akzeptanz - und damit auch eine hohe Wahlbeteiligung - zu erreichen." Grauwinkel signalisierte gestern seine Gesprächsbereitschaft. "Christian Funke ist herzlich zur nächsten Sitzung des Jugendstadtrates am 27. August eingeladen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.07.2013

Ulrike Witt

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