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Markkleeberg Junge Triathleten warten auf das neue Sportbad
Region Markkleeberg Junge Triathleten warten auf das neue Sportbad
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15:30 19.05.2015
Bei Wind und Wetter am Cospudener See unterwegs: die Trainingsgruppe um Steffen Frei und Michael Drieschner (Fünfter von links). Quelle: André Kempner

"Unser Motto heißt: Jedes Training ist anders", sagt Steffen Frei. Der 46-jährige Wahl-Markkleeberger ist Sportlehrer am Rudolf-Hildebrand-Gymnasium. In seiner Freizeit nimmt der passionierte Triathlet den Nachwuchs unter seine Fittiche. "Ich war selbst aktiv und wollte meine Erfahrungen weitergeben", erzählt er. 2010 stieß er zum RFC und fand in Polizist Michael Drieschner einen Mitstreiter. "Auf unseren ersten Aufruf in der LVZ haben sich fünf Kinder gemeldet", erinnert er sich. Heute trainieren regelmäßig 18, darunter auch fünf Mädchen zwischen elf und 13 Jahren.

Auf die Frage, was das Beste am Triathlon ist, hat der 13-jährige Franz sofort eine Antwort parat: "Es ist abwechslungsreich." Der Achtklässler lernt im Hildebrand-Gymnasium, wie die meisten aus seiner Gruppe. Radfahren ist sein "absoluter Favorit". Die zwölfjährige Victoria mag wie ihre Zwillingsschwester Johanna auch das Laufen. "Am wenigsten gern gehe ich Schwimmen", gesteht die Siebtklässlerin. Ein Grund sei der lange Weg. Auch wenn die Triathleten den Cospudener See vor der Tür haben, ihre Bahnen ziehen sie in der Schwimmhalle Antonienstraße. "Der Cossi ist jetzt zu kalt und mal abgesehen davon, im Sommer durch die vielen Wassersportler nicht sicher", erläutert Frei. Deshalb sei er froh über die mit dem SV Handwerk bestehende Kooperation. "Wir setzen auf das am Bahnhof geplante Sportbad. Hoffentlich müssen wir nicht mehr so lange warten", fügt er hinzu.

Aktuell steht donnerstags gemischtes Training auf dem Programm, freitags Radfahren und samstags Schwimmen. Manchmal schlüpfen die Triathleten auch in die Inliner, fahren im Winter Ski und steigen im RFC-Domizil am Gautzscher Platz auf die Ergometer. Und die meisten können vom Training, am besten mit dem eigenen Rennrad, gar nicht genug bekommen. "Die anderthalb Stunden Rad reichen ihnen nicht mehr", freut sich Frei. Ein vierter Trainer sei daher mehr als willkommen. Mit Informatiker Torsten Plaul hatte das Trainergespann Frei und Drieschner vergangenes Jahr schon einen dritten Mann gewinnen können.

Wer mindestens zehn Jahre alt ist, Freude an Bewegung hat und dem Schwimmen nicht ganz abgeneigt, sollte donnerstags um 17 Uhr mal an der Sporthalle in der Mehringstraße vorbeischauen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.10.2013
Ulrike Witt

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