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Kameraden machen ihre 85-Jährige reisefein

Kameraden machen ihre 85-Jährige reisefein

Vorfreude herrschte am Mittwochabend in Gaschwitz: Wehrleiter Manfred Reuter und Frank Schulze packten im Gerätehaus ihre sieben Sachen für die 20. Internationale Feuerwehr-Sternfahrt im österreichischen St.

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Die Gaschwitzer Feuerwehrhistoriker, darunter Manfred Reuter (Mitte), machen die Isabella für die Huckepack-Tour startklar.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Kanzian. Das wichtigste Gepäckstück, das historische Feuerwehrauto Isabella, war schon auf einem Hänger festgeschnallt und abfahrbereit.

"Die 801 Kilometer bis an den Klopeiner See in Kärnten sind für unsere alte Dame ein bisschen viel. Sie muss ja am Samstag schon 100 Kilometer bei der Sternfahrt bewältigen", erzählte Reuter als Chef des Feuerwehrhistorik-Vereins. Früher habe die Isabella, die von 1928 bis 1966 in Gaschwitz im Löschdienst stand, locker 75 Stundenkilometer geschafft. Daran sei heute - trotz "Extra-Streicheleinheiten" - nicht mehr zu denken. "Aber eine 85-Jährige rennt ja auch nicht", meinte Reuter.

Für die Gaschwitzer, die zu neunt mit Frauen und Kindern fahren, ist es nicht die erste Sternfahrt. "Unsere Premiere hatten wir 2003 in Schlema. Damals waren wir total begeistert", so Reuter. Alle zwei Jahre geht die Isabella seither auf große Reise. 2005 war das Ziel Slowenien, 2007 ging es ins Zillertal, 2009 nach Ungarn und 2011 nach Frankfurt/Oder und ins polnische Slubice. "Inzwischen kennen wir viele Kameraden. Manche, wie die Italiener und Schweizer, sind zu Freunden geworden", erzählte Schulze.

Erwartet werden diesmal Feuerwehren aus 25 Ländern, darunter der USA, Großbritannien und Frankreich. "An der Sternfahrt dürften so 250 Fahrzeuge teilnehmen", schätzte Reuter. Die älteste, noch fahrende werde wieder die Isabella sein. Und darauf sind die Gaschwitzer mächtig stolz. Im Gepäck haben sie auch Markkleeberg-Flyer: "Das ist unsere Standardausrüstung. Wir verstehen uns als Botschafter unserer Heimat", so Reuter. Eines ist ihm noch wichtig: "Keine Sorge, die Ortswehr Gaschwitz ist übers Wochenende trotzdem einsatzfähig!"

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.05.2013

Ulrike Witt

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