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Markkleeberg Kanupark Markkleeberg: 2017 weniger Wassersportler
Region Markkleeberg Kanupark Markkleeberg: 2017 weniger Wassersportler
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10:03 10.10.2017
Der Kanupark aus der Vogelperspektive. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Die 11. Kanupark-Saison ist Geschichte. Mit 23 700 Freizeitsportlern blieb sie allerdings wohl wetterbedingt hinter den Erwartungen zurück. Im Vergleich: 2016 nutzten 25 000 Freizeitsportler die Wildwasseranlage am Markkleeberger See.

„Wir konnten unsere Nutzerzahlen auf hohem Niveau stabilisieren“, meint Manager Christoph Kirsten. Den Großteil hätten die 18 700 Paddler ausgemacht, die sich bei Wildwasser-, Nacht-, Power- und Duo-Rafting sowie den Happy Rafting-Days ausgetobt haben. Im Vorjahr waren es 20 300. Beim Schüler-Rafting stürzten sich 3000 Abenteurer in die Fluten, 100 mehr als 2016. Allein 500 starteten beim 9. Mitgas-Schüler-Rafting.

Ganz neu war der Surfspot: „Wir sind positiv überrascht, die Auslastung betrug über 85 Prozent“, so Kirsten. 2018 soll es mehr Surf-Termine geben. Insgesamt hätten 400 Gäste die neuen Angebote Bodyboarding, Wellensurfen, All-In-Wave-Paket und Profi-Wellensurfen getestet.

In der Kajak-Sparte wurden 1500 Freizeitsportler begrüßt – auch hier gegenüber 2016 ein Rückgang um 200. Eher bescheiden: Schnupper-Rafting mit 30 und Hydrospeed mit 15 Gästen. Die durchschnittliche Auslastung der Wildwasser-Zeiten lag bei 84 Prozent, 2016 bei 88 Prozent, wobei der August mit 91 Prozent wiederum der stärkste Monat – 2016: 96 Prozent – gewesen sei.

Auch 2017 war der Kanupark in Auenhain natürlich wichtiger Anlaufpunkt für den Leistungssport in der Region: Etwa 550 Stunden trainierten die Slalom-Kanuten, fuhren ungefähr 6500 Boote den Kanal hinab. Bei den Kanu-Slalom-Wettkämpfen starteten insgesamt 750 Athleten, so Kirsten. Sportlicher Höhepunkt war der ICF Canoe Slalom World Cup

Zudem kamen wieder rund 450 000 Ausflugsgäste und Touristen in den Kanupark, die meisten laut Kirsten zum beliebten Saisonauftakt mit dem XXL-Paddelfestival Anfang Mai und zum inzwischen Kultstatus erreichten 11. Pappbootrennen im August. Letzteres war mit 8500 Schaulustigen sogar so gut besucht wie nie zuvor.

Von Ulrike Witt

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