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Markkleeberg Kanupark steigert Besucherzahl und Auslastung in Jubiläums-Saison
Region Markkleeberg Kanupark steigert Besucherzahl und Auslastung in Jubiläums-Saison
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07:00 11.10.2016
Saison endet mit deutlichem Plus: Mehr als 20­ 000 Freizeitsportler nutzten in diesem Jahr die Möglichkeiten zum Rafting im Kanupark Markkleeberg. Quelle: Foto: André Kempner
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Markkleeberg

Mehr Besucher, eine höhere Auslastung, aber auch noch Potenzial: Der Kanupark schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Die zehnte Saison endete Sonnabend. Seit Anfang Mai hätten knapp 25 000 Freizeitsportler die Anlage genutzt, teilte der Kanupark mit. „In diesem Jahr konnten wir etwa 1400 Gäste mehr als im Vorjahr begrüßen“, so Leiter Christoph Kirsten. Damit sei es zum neunten Mal in Folge gelungen, die Nutzerzahlen zu steigern.

Etwa 20 300 Personen hätten allein beim Wildwasser-Rafting, Nacht-Rafting, Power-Rafting und Duo-Rafting mitgemacht. Noch Steigerungspotenzial sieht Kirsten bei den neuen Angeboten Duo-Rafting und Happy Rafting-Days. Insgesamt werde Wildwasser-Rafting von sehr vielen Gruppen nachgefragt. Kirsten: „So war die Möglichkeit, ein 9-er Schlauchboot komplett zu buchen, sehr beliebt.“

Einen Zuwachs gab es – wie berichtet - auch beim Schülerrafting. Mit 2900 Schülerinnen und Schüler hätten sich 800 mehr als im Vorjahr in die wilden Fluten des Kanuparks gestürzt.

Zahlenmäßig kleiner, aber ebenfalls einer steigender Beliebtheit erfreue sich die Kajak-Sparte: Mehr als 1700 Freizeitsportler - 600 mehr als im Vorjahr - hätten die Angebote der Kajak-Schule genutzt oder sich als erfahrene Paddler selbstständig im Wildwasser bewegt.

Kaum genutzt wurde hingegen das Schnupper-Rafting. Nur 70 hätten das Rafting getestet, so der Park. Und beim Hydrospeed habe es gerade 25 Freizeitsportler gegeben.

Insgesamt habe die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Wildwasser-Zeiten in diesem Jahr bei 88 Prozent gelegen, im besten Monat August sogar bei 96 Prozent, heißt es beim Park. „Auch hier ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr gelungen“, erklärt Kirsten. Im Vorjahr habe der Schnitt bei 86 Prozent gelegen, im Monat August bei 95 Prozent.

Neben dem Breiten- wird im Kanupark jedoch auch Spitzensport betrieben. Bei rund 500 Kanu-Slalom-Trainingsstunden seien weit über 6000 Boote gezählt worden, bei hochkarätig besetzten Wettkämpfen seien mehr als 700 Sportlerinnen und Sportler gestartet, heißt es. Wie berichtet, kämpften im April Deutschlands beste Slalom-Kanuten im Kanupark um die Olympia-Qualifikationen und die Tickets für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Einige Wochen danach gab es die Deutschen Meisterschaften der Jugend- und Junioren im Kanu-Slalom. Wegen der großen Nachfrage bei den Sportlern überlegt die Stadt Markkleeberg bereits, weitere Räume im Kanupark für die Spitzensportler zu schaffen.

Sport treiben, aber auch Sport erleben heißt es im Kanupark. Er war 2016 ein beliebtes Ziel für Ausflugsgäste und Touristen. „Etwa 450 000 Gäste konnten 2016 auf dem Gelände der Wildwasseranlage begrüßt werden“, so der Kanupark. Neben den Kanu-Slalom-Wettkämpfen hätten auch die Saisoneröffnung mit dem XXL-Paddelfestival im Mai sowie das 10. Pappbootrennen im August tausende Besucher angelockt.

Derweil die Freizeit-Rafter jetzt Winterpause haben, könnten Spaziergänger in der Wildwasseranlage am Markkleeberger See noch bis Ende November vorwiegend an den Wochenenden den Slalom-Kanuten beim Training im Wildwasser zusehen.

Bis Ende Oktober bleibe auch die Gastronomie in der Kanu Wildwasser-Terrasse täglich geöffnet. „Danach wird an den Wochenenden sowie an Feiertagen jeweils ab 10 Uhr geöffnet“, heißt es.

Von Jörg ter Vehn

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