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Kirchenvorstand bekräftigt Ja zu Wiederaufbau

Kirchenvorstand bekräftigt Ja zu Wiederaufbau

Knapp eine Woche nach dem Kirchenbrand in Tellschütz hat sich jetzt auch der Kirchenvorstand zu Wort gemeldet und den Willen zum Wiederaufbau bekräftigt. "Unsere Kirche war Treffpunkt für das ganze Dorf, seit sie in den Neunzigerjahren saniert wurde unser ganzer Stolz", heißt es in einem Schreiben, das von Lutz Koch, René Fiedler, Egbert Burgold, Annerose Fasshauer, Steffen Friedemann und Sandro Berthold unterzeichnet ist.

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Ein Bild aus besseren Tagen, eine Hochzeit in der Tellschützer Kirche.

Quelle: Privat

Zwenkau. t. "Wir Tellschützer kannten die Kirche wie unsere Westentasche. Wir haben gemeinsam Gottesdienste vorbereitet und gefeiert, Familien bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen unterstützt, das Gotteshaus und den Friedhof liebevoll gepflegt."

Fassungslos hätten sie vergangenen Samstag das Feuer ansehen müssen, wie sich die Flammen, angepeitscht vom Sturm, blitzschnell ausgebreitet hätten, der Turm ohne die verbrannte Tür zum Kamin wurde. "Als die Hydranten nicht genug Wasser lieferten, starb unsere Hoffnung, wenigstens das Kirchenschiff erhalten zu können", so der Vorstand. Ohne den weithin sichtbaren Turm wirke Tellschütz fremd. Noch schmerzlicher sei der Verlust wertvollen Kulturerbes.

Obwohl der Schock noch tief sitze, mache sich ganz langsam Mut und Optimismus im Dorf breit. "Die Versicherung wird zahlen und viele unterstützen uns mit Spenden. Wir werden unsere Kirche wiederaufbauen", bestätigen sie, was Pfarrerin Barbara Hüneburg bereits am Wochenende angekündigt hatte.

Wie die neue Kirche aussehen könnte, dazu hat sich Zwenkaus Bürgermeister Holger Schulz (CDU) Gedanken gemacht: "Mir schwebt ein moderner Kirchenraum in den alten Grundmauern vor. Denkbar wäre auch ein Anbau für ein Gemeindezentrum. Das ist aber nur eine Idee, die Entscheidung liegt natürlich bei der Kirchgemeinde", betont er.

Die lädt für Samstag, 24. Januar, um 16 Uhr zu einer musikalischen Andacht vor die Kirchruine. Im Rahmen eines Gospel-Workshops können Besucher zuhören, mitsingen und beten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.01.2015
Ulrike Witt

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