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Markkleeberg Kita „Am Wasserturm“ bekommt Ersatzneubau
Region Markkleeberg Kita „Am Wasserturm“ bekommt Ersatzneubau
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06:01 21.12.2018
Vorgezogene Weihnachtsgeschenke in Form von Spielzeug und einem Fördermittelscheck brachte Kultusminister Christian Piwarz (hinten 2. von links) mit. Kita-Leiterin Petra John (l.) und Jana Thomas (r.) freuen sich mit den Kindern. Quelle: Gislinde Redepenning
Markkleeberg

Die Kita Am Wasserturm ist in die Jahre gekommen. Eine Rundumerneuerung lohnt sich nicht, deshalb wird auf dem Grundstück in der August-Bebel-Straße neu gebaut. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) übergab einen Fördermittelbescheid für das Vorhaben – und vorgezogene Weihnachtsgeschenke für die Kinder in Form von Büchern, Spielzeug und Malfarben.

„Die Kita stammt aus dem Jahr 1972, eine Sanierung ist nicht wirtschaftlich möglich“, erläuterte Bürgermeisterin Jana Thomas. Die Entscheidung zugunsten eines Ersatzneubaus sei mit dem Stadtrat gemeinsam gefällt worden. Geplant sei ein zweigeschossiger, rechteckiger und komplett barrierefreier Bau mit Flachdach und zentralem Eingang, so Pressesprecher Daniel Kreusch. Das Konzept sehe vor, dass künftig der Kinderkrippenbereich im Erdgeschoss und der Kindergartenbereich im Obergeschoss untergebracht sind.

Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 4,6 Millionen Euro, 35 Prozent davon übernimmt der Freistaat. Christian Piwarz übergab symbolisch einen Scheck über 1,6 Millionen Euro aus dem Programm „Brücken für die Zukunft“. Geld in frühkindliche Bildung zu stecken, sei gut investiertes Geld, so Piwarz. „Wir haben mit unserem Bildungsplan engagierte Ziele, ebenso ambitioniert ist der Zeitplan, den sich die Stadt gesteckt hat.“ Der Umzug sei für den Sommer 2020 geplant.

Der Ersatzneubau soll allen modernen Anforderungen sowohl an die Energieeffizienz als auch an die Umsetzung des pädagogischen Konzepts entsprechen. Die Abstimmung darüber ist in enger Zusammenarbeit mit Leiterin Petra John erfolgt. „Wir waren bei Dienstberatungen dabei und haben unsere Wünsche und Vorstellungen, unter anderem zur Raumkonzeption, geäußert“, erklärte sie.

Markkleeberg garantiert Kita-Platz für jedes Kind

Das neue Haus kann 165 Kinder aufnehmen, 55 haben in der Krippe Platz, 110 im Kindergarten. „Markkleeberg erfüllt damit die gesetzlichen Verpflichtungen und kann jedem Kind einen Kita-Platz garantieren“, betonte Thomas. Dabei kann sich die Stadt sogar den Luxus erlauben, weniger Kinder unterzubringen, als derzeit in der Kita betreut werden. 204 Jungen und Mädchen toben übers Gelände. „Weniger als 200 Kinder in einer Einrichtung zu betreuen, ist im Sinne des pädagogischen Konzepts deutlich günstiger“, so Thomas.

„Wenn die großen Baufahrzeuge unterwegs sind, brauchen wir uns nicht mehr über den situativen Ansatz unterhalten“, schmunzelt die stellvertretende Leiterin Andrea Dreißig, die zuvor das Konzept des Kindergartens erklärt hatte. Es gehe davon aus, dass Kinder am sinnvollsten zu beschäftigen sind, wenn man sie in ihrem Handeln beobachte und ihre Interessen aufgreife. Dass die Bautätigkeit dazu gehören wird, macht die Begeisterung, vor allem der Jungs, klar. „Da kann man dann schön zuschauen“, ruft der sechsjährige Oskar, der beim Umzug wohl schon zur Schule gehen wird. „Wir bleiben jedenfalls im alten Gebäude, bis das neue Haus fertig ist. Erst danach wird die alte Kita abgerissen“, erklärte John.

Von Gislinde Redepenning

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