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Markkleeberg Kita Sonnenweg soll im Juni endlich bezogen werden
Region Markkleeberg Kita Sonnenweg soll im Juni endlich bezogen werden
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07:00 03.03.2018
Im Juni sollen die Häuser der neuen Kita endlich bezogen werden. Quelle: Kempner
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Markkleeberg

Wiederholt sind Wolken über dem Sonnenweg aufgezogen. Die Fertigstellung des Kita-Baus an der Ecke zur Schmiedestraße hat sich mehrfach verzögert. Neuer Einzugstermin soll nun im Juni sein.

„Voraussichtlich bis 2020/21 können wir jedem Kind, egal ob für Krippe, Kindergarten oder Hort, einen Betreuungsplatz anbieten“, hatte Oberbürgermeister Karsten Schütze (CDU) vor rund einem Jahr versprochen. Nach dem aktuellen Kita-Bedarfsplan bis August 2021, der auch die neuen Wohngebiete berücksichtigt, stehen 424 Krippen- und 949 Kindergartenplätze zur Verfügung, die ausreichen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Voraussetzung ist die Fertigstellung der Kita am Sonnenweg, die mit ihren 130 Plätzen in diesem Frühjahr den Betrieb aufnehmen sollte. Das erste Umzugsdatum war für Januar vorgesehen, dann stand der März im Kalender. Nun werden die Mädchen und Jungen ihr neues Domizil in der eingeschossigen Kita mit drei Häusern für 50 Kindergarten- und je 40 Krippenkindern erst im Sommer erobern. Dass der Zeitplan wankt, hatte sich schon im November und Dezember abgezeichnet. „Eine der beteiligten Baufirmen konnte den geplanten Ablauf nicht einhalten“, informierte am Freitag Pressesprecher Daniel Kreusch. So habe sich mit den anderen Gewerken ein Domino-Effekt ergeben, der auch durch eine Straffung der Arbeiten nicht mehr aufzuholen gewesen sei.

Komplikationen haben den Bau von Beginn an begleitet. Dass im August letzten Jahres Richtfest gefeiert werden konnte, war ein Kraftakt. Sturmschäden, Starkregen und Vandalismus hatten gedroht, den Zeitplan erheblich zu verzögern (die LVZ berichtete).

Auch die Kostenexplosion schon vor dem Baustart im März 2017 sorgte für Unmut und hitzige Diskussionen im Stadtrat. Denn kosten soll der Bau statt der ursprünglich geplanten 2,6 nun 3,4 Millionen Euro. Gefördert wird der Bau durch das Bundesfamilienministerium sowie durch Zuschüsse vom Land Sachsen und dem Kreis.

Eine eigens eingesetzte Steuerungsgruppe, die Nachträge prüfen und protokollieren sollte, konnte an der Kostensteigerung wenig ändern. Im September wurde trotz zahlreicher Einwände ein Nachtragshaushalt gebilligt, um einen Baustopp abzuwenden.

Die Kita Purzelbaum des Trägers DRK in der Hauptstraße 15 und die Außenstelle, die Interims-Krippe in der Raschwitzer Straße, sollten eigentlich zum Jahresende schließen. Der betroffene Nachwuchs und die Eltern dürfen jedoch durchatmen, denn die Betriebserlaubnisse seien verlängert worden, so Kreusch, bis dem Umzug in die neue Kita nichts mehr im Weg steht.

Von Gislinde Redepenning

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