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Kitabedarfsplan: Bis 2019 praktisch für jedes Markkleeberger Kind ein Platz da

Stadtrat Kitabedarfsplan: Bis 2019 praktisch für jedes Markkleeberger Kind ein Platz da

Nachdem im vergangenen Jahr bei Krippenplätzen hektisch nachgebessert werden musste, hat sich die Lage nun überraschend schnell entspannt. Laut des neuen Kita-Bedarfsplanes kann bis 2019 praktisch jedes Markkleeberger Kind bis zum Schuleintritt in einer Kita oder Tagespflegestelle betreut werden.

Seit Anfang Februar gibt es in der Interims-Kita Raschwitzer Straße 48 neue Krippenplätze, weitere 132 Plätze für Ein- bis Dreijährige werden derzeit in Gaschwitz gebaut.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Aufatmen im Markkleeberger Rathaus: Nachdem im vergangenen Jahr bei Krippenplätzen hektisch nachgebessert werden musste, hat sich die Lage nun überraschend schnell entspannt. Laut des neuen Kita-Bedarfsplanes, den Silke Kepper vom Sozialamt am Mittwochabend dem Stadtrat im Großen Lindensaal vorgestellt hat, kann bis 2019 praktisch jedes Markkleeberger Kind bis zum Schuleintritt in einer Kita oder Tagespflegestelle betreut werden.

„Ich mache seit über 20 Jahren Kita-Bedarfsplanung, so entspannt war es noch nie“, sagte Kepper. Trotz Rechtsanspruch und steigender Geburtenzahl. „Im Schuljahr 2016/17 werden wir 1375 Plätze für 1400 wohnhafte Kinder haben. Da nur 75 Prozent der Ein- bis Dreijährigen und 95 Prozent der Drei- bis Siebenjährigen auf Wunsch der Eltern betreut werden, haben wir endlich mehr Luft in den Kitas und können mehr Wert auf die pädagogische Qualität legen“, erklärte Kepper. Luft, die sich die Stadt mit den eilig geschaffenen 48 Plätzen in der Interims-Krippe Raschwitzer Straße und den 132 Plätzen in der noch im Bau befindlichen WBG-Kita in Gaschwitz verschafft.

FDP-Stadtrat Volker Matting witterte angesichts hoher Kita-Betriebskosten und des geplanten Neubaus im Sonnenweg und Ersatzbaus am Wasserturm Einsparpotenzial. „Ich habe Sorge, dass wir zu viele Plätze vorhalten“, sagte er. „Bei der Kita-Bedarfsplanung gibt es immer Unwägbarkeiten. Wir wissen nicht, wie viel Kinder in den nächsten Jahren geboren werden, haben aber einen Rechtsanspruch zu erfüllen“, warnte Kepper.

„Ich sehe im Moment keine Überkapazitäten. Und wenn, sollten wir Unternehmen Belegplätze anbieten. Das wäre ein klarer Standortvorteil für Markkleeberg. Anfragen gibt es seit Jahren“, erklärte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Er sei froh, dass nicht mehr jede Besenkammer genutzt werden muss. Außerdem unterliege die Geburtenzahl Schwankungen. 2014 habe es beispielsweise ein Plus von 50 Kindern gegeben.

„Ich weiß nicht, was die Diskussion soll. Wir können froh und stolz sein, dass wir so viele Plätze für junge Familien haben. Viele wurden und werden mit Fördermitteln gebaut“, betonte SPD-Stadtrat Jürgen Kern. SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Müller wollte wissen, wie es um Fachkräfte für die neuen Kitas und den Ersatz älterer Erzieher steht. „Das ist ein schwieriges Thema. Wir haben bei Bewerbern vor allem ein Qualitätsproblem. Da muss bei der Ausbildung dringend etwas getan werden“, so Kepper.

Von Ulrike Witt

Markkleeberg Rathaus 51.279179 12.3682292
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