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Markkleeberg Klein, aber fein: Strandbad Markkleeberg-Ost generalüberholt
Region Markkleeberg Klein, aber fein: Strandbad Markkleeberg-Ost generalüberholt
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07:00 05.05.2017
Handwerkskunst: Ein Seepferdchen lädt ein zum Strandbesuch. Quelle: Andre Kempner
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Markkleeberg

Den schönsten Sandstrand in der Region dürfte aktuell Markkleeberg-Ost haben. Die Seebetreiber der EGW Wachau haben aus der Not eine Tugend gemacht und das weitgehend weggespülte Strandbad in den letzten Monaten aufwändig saniert.

Ein Seepferdchen aus Holz lädt seit dieser Woche am Ende der ersten Buhne Neugierige ein, mal im Strandbad vorbeizuschauen. Das hübsche Stück Handwerk habe die Firma geschnitzt, die auch die 1800 laufenden Meter Lärchenholz für die sechs neuen Buhnen am Strandbad im See eingebaut habe, erzählt Claus Mann von der Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen Wachau (EGW). die als Tochterfirma der Stadt Markkleeberg den See betreibt.

Handwerkskunst: Ein Seepferdchen lädt ein zum Strandbesuch. Quelle: Andre Kempner

Das Seepferdchen symbolisiert das Konzept des gepflegten Strandbades. Es sei als Kontrast zum großen Sportstrand in Auenhain ein eher kleineres Familienbad für Leute mit Kindern, erklärt Mann. Nur dass das kleine Bad nahe der Bornaischen Straße in letzter Zeit noch schmaler geworden war. „Von ursprünglich 1700 Quadratmetern waren nur noch 900 übrig“, erzählt Mann. Im Grunde habe die Uferlinie an den Bäumen aufgehört, der ursprünglich davor gelagerte Sand sei von Wind und Wellen abgetragen worden. „Der Markkleeberger See ist eben ein noch junges Gewässer. Da muss man von Zeit zu Zeit hier und da etwas nachsteuern bei dem, was Wind und Wasser anrichten“, erklärt er.

Wie berichtet, war erst 2014 das Nordostufer aufwändig befestigt worden. Die Tagebausanierer der LMBV bauten vier große Wellenbrecher links und rechts der Strände von Wachau ins Wasser, versuchten auch mit Buhnen am Auenhainer Strand das Abtragen von Landmassen zu verhindern. Mehr als 50 Lastwagenladungen voller Kies wurden allein für die Aufschüttungen vor den Stränden benötigt.

Die Maßnahmen hätten Wirkung gezeigt, meint Mann. Daher habe sich die EGW entschieden, auf der Basis der damaligen Gutachten zu Wind- und Wellenschlag denselben Planer auch mit der Sicherung des Strandbades zu beauftragen. Heraus kamen sechs Buhnen, die den ablaufenden Sand vom Strand herausfingern sollen. Bewusst sei zudem etwa ein Drittel der insgesamt 3200 Tonnen verbauter Massen als Kies für den Strandunterbau verwendet worden, um mehr Stabilität zu geben, aber auch weniger abfließen lassen zu können. „Obendrauf kam dann feiner Sand für das Ostseefeeling“, meint Mann. Jetzt sei dieser Strand sogar insgesamt 2000 Quadratmeter groß.

Neu aufgebaut wurde auch ein mit Findlingen abgetrennter Flachwasser-Bereich. Ebenso neu hergerichtet wurde ein Wirtschaftsweg zum See hinunter, den etwa die Strandreinigungsmaschine benötigt. „Und von der Autobahn abgeguckt haben wir uns die neuen Mülltonnen, die wir auch schon am Cospudener See teilweise in Betrieb haben“, erklärt Mann. In die großen Tonnen passe allerhand, wegen der kleinen Öffnung aber eben kein Hausmüllbeutel.

Finanziert habe die EGW die 130 000 Kosten für die Strandsanierung aus dem laufenden Geschäft, betont Mann. „Jeder, der zum Beispiel die Parkgebühr entrichtet, hat mit dazu beigetragen.“

Von Jörg ter Vehn

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