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Markkleeberg Kleiner Laurentius soll Türen öffnen
Region Markkleeberg Kleiner Laurentius soll Türen öffnen
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08:00 14.01.2013
Strahlende Gesichter: Steffen Wieser, Holger Grzeschik, Markus Koch und Holger Schulz (von links). Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Ausgezeichnet wurden der Vorsitzende der Kulturinitiative, Steffen Wieser, sowie die Organisatoren des Rainbow-Fußball-Cup, Holger Grzeschik und Markus Koch.

Rathauschef Schulz hatte offensichtlich einen guten Vorsatz: Er wollte dem Neujahrsempfang mehr Pep verleihen. Gelungen ist das dem 48-Jährigen auf jeden Fall mit dem Ehrenamtspreis „als kleines Dankeschön für großes soziales Engagement“. „Das ist eine tolle Idee. So was hat uns gefehlt. Das motiviert und stärkt den Zusammenhalt“, meinte die Betreiberin der Lehmhaus Galerie, Catherine Scholz. In ihrer Keramik-Werkstatt hat der „Kleine Laurentius“ als Filius des heroischen Stadtpatrons das Licht der Welt erblickt.

Die ersten drei Preisträger strahlten, als sie den blauen Mann mit dem Heiligenschein im Ratssaal in ihren Händen hielten. Steffen Wieser, den Schulz für den Erhalt des Kulturkinos auszeichnete und als „Initiator, Bauleiter, Organisator und Visionär mit hohem künstlerischem Anspruch“ bezeichnete, sagte: „Das kann natürlich keiner allein schaffen. Wir sind 40 Leute, die sich seit 2003 für das Kulturkino stark machen, manche Durststrecke zu überstehen hatten und noch viel vorhaben.“ Er freue sich über die Ehrung, aber er verbinde damit auch die Hoffnung, „dass endlich mehr Zwenkauer zu unseren Veranstaltungen kommen“.

Stellvertretend für viele – den Neuseenteamball-Verein, Helfer und Sponsoren – nahmen auch Holger Grzeschik und Markus Koch ihren „Kleinen Laurentius“ entgegen. „Auf diese Anerkennung sind wir stolz. Erst recht, weil wir zu den ersten Preisträgern gehören“, so Grzeschik. Er sei sich bewusst, dass ein Event wie der Rainbow-Cup nicht in jeder Stadt zu stemmen wäre. Indes auch sein Verein braucht tatkräftige Unterstützung, damit Schulz’ „macht weiter so“ und der Applaus der Gäste nicht nur schöne Gesten sind. Grzeschik und Koch wünschen sich, dass der „Kleine Laurentius“ im Vorfeld des 10. Rainbow-Cup Herzen und die ein oder andere Tür in Zwenkau öffnet.

Schade, dass ausgerechnet diesmal etliche Zwenkauer dem Neujahrsempfang fernblieben. Ob es am Termin lag oder die übermäßig langen Reden der Vorjahre abschreckend gewirkt haben, ließ sich nicht herausfinden. Verpasst haben Berufstätige und Daheimgebliebene auch ein paar wichtige Nachrichten: Zwenkau ist mit 8787 Einwohnern und damit ohne Verluste ins neue Jahr gegangen. Die Stadt hat kein Problem den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz zu erfüllen und Zwenkau traut sich wieder. Dafür stehen 187 Eheschließungen in 2012.

Allerdings musste Schulz auch einen Wermutstropfen einschenken: „Die Steuereinnahmen sind in Folge der Finanzkrise drastisch eingebrochen. Wir müssen sehr sparsam wirtschaften, um große Investitionen wie das Schulzentrum abzusichern.“

Ulrike Witt

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